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Richteten ihre Martinsfeier in der Weiteröder Kirche aus: Die Kinder des Weiteröder Kindergartens Rappelkiste, der von Doris Janßen geleitet wird. Der Heilige Martin von Tours wird von Angehörigen vieler Religionen für seine Uneigennützigkeit verehrt.

 

Lernen, wie man teilt

Seine Geschichte ist fast 1.700 Jahre alt. Aber bis heute ist Martin von Tours ein verehrtes Vorbild für Selbstlosigkeit und Nächstenliebe. Ab 334 war Martin, der später der dritte Bischof von Tours werden sollte, als Soldat der Reiterei der Kaiserlichen Garde im französischen Amiens stationiert.

Die Gardisten trugen über dem Panzer die Chlamys, einen weißen Überwurf aus zwei Teilen, der im oberen Bereich mit Schaffell gefüttert war. An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens einem armen, unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und seinem Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In einer barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit dem Schwert und gab eine Hälfte dem Armen. In der folgenden Nacht sei ihm dann im Traum Christus erschienen, bekleidet mit dem halben Mantel, den Martin dem Bettler gegeben hatte. Im Sinne von Matthäus ( „Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet … Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“) – erweist sich Martin hier als Jünger Jesu.

Auch die Kinder des Weiteröder Kindergartens Rappelkiste haben im vergangenen Monat den heiligen Martin geehrt und in der Weiteröder Kirche eine Martinsfeier ausgerichtet. Mit einer Andacht stimmten sich die Kinder auf ihre Feier ein, die sie mit ihren Erzieherinnen gestaltet hatten. Gemeinsam sangen sie Lieder, eine Klanggeschichte  wurde erzählt und mit selbstgemalten Bildern der Legende gedachten sie seiner Tat.

Selbstgebackenes Brot wurde geteilt, um den Kindern das Teilen nahe zu bringen. Die aufgerundet Kollekte spendete der Kindergarten Rappelkiste den Verein „Kleine Helden“ in Bad Hersfeld. Danach gingen sie mit der „Weiteröder Musikanten Gruppe“ durch das Dorf bis zum ehemaligen Kirmesplatz wo Bratwurst und Glühwein auf die Gäste warteten. Feuer und die selbstgebastelten Laternen ließen die guten Taten von St. Martin in die Welt hinaus leuchten.