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Zweite Heimat Sitzungssaal: Seit fast 35 Jahren ist Herbert Börner Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Bebra, davon 15 Jahre als Fraktionsvorsitzender und mittlerweile Vorsitzender der des Bebraer Stadtparlaments.

Herbert Börner: Das Ib’sche Energiebündel
 
Wer rastet, der rostet – das könnte über allem stehen, womit sich Herbert Börner beschäftigt. Wenn der 65-Jährige durch seine Heimatstadt geht, wird er buchstäblich auf Schritt und Tritt angesprochen, und an jeder Straßenecke grüßt man „Papa Herbert“. Dass er in Bebra bekannt ist wie der sprichwörtliche bunte Hund, verdankt Herbert Börner seinem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement und seiner großen Leidenschaft für Politik.
„Schon mein Vater war Gemeindevertreter, allerdings ohne eine Parteizugehörigkeit. Ich habe mich damals schon dafür interessiert, was dort beschlossen wird und welche Auswirkungen die Beschlüsse haben“, sagt der amtierende Bebraer Stadtverordnetenvorsteher.
Die Initialzündung für sein jahrzehntelanges politisches Engagement liegt weit zurück. „Als ich meinen Wehrdienst leistete, sollte ich einen politischen Vortrag halten. Dafür musste ich mich in das Thema einlesen und habe mich intensiv damit beschäftigt. Dabei ist dann wohl der Funke übergesprungen“, erinnert sich Herbert Börner gerne an die vielen Jahre seiner politischen Tätigkeit zurück. 1977 trat er in die CDU ein, vier Jahre später wurde er erstmals in die Stadtverordnetenversammlung gewählt, der er noch heute angehört. 15 Jahre lang war er Vorsitzender der CDU-Fraktion im Stadtparlament.
Heute ist Börner eines der Urgesteine der Bebraer Stadtpolitik und einer der Väter der atemberaubenden Entwicklung, die die Biberstadt gerade nimmt. „Wir waren als Team um Bürgermeister Horst Groß wirklich erfolgreich“, sagt er. „Das lag natürlich auch an der Tatsache, dass wir die absolute Mehrheit hatten. Da kann man Entscheidungen treffen und etwas bewegen!“
So bricht der „leidenschaftliche Ib’sche “ (für Nicht-Bebraner: Einwohner des Stadtteils Iba) auch heute eine Lanze für eindeutige Mehrheitsverhältnisse. „Dabei spielt es prinzipiell keine Rolle, welche Partei die Mehrheit hat. Aber in solchen Phasen kommt eine Kommune wirklich voran, wenn die richtigen Leute am Steuer sitzen und gute, ehrliche Arbeit leisten.“
Der hervorragende Ruf, den sich Herbert Börner in Bebra über Jahrzehnte erarbeitet hat, gründet nicht nur auf seiner Tätigkeit im Stadtparlament, sondern auch auf viele Initiativen des Ibaers. „Wir haben jahrelang Kinderausflüge in Freizeitparks organisiert, bei denen ich die Federführung hatte. Auf der Pfarrwiese gab es Kinderfeste, bei denen wir Spanferkel gegrillt haben. Im Gasthaus Däche haben wir Preisskat-Veranstaltungen organisiert, bei denen es Preise im Wert von über 1000 Euro zu gewinnen gab.“ Einige dieser Veranstaltungen gibt es noch heute. „Aber das Freizeitverhalten hat sich verändert. Kindertouren wie damals zu organisieren wäre heute aus vielen Gründen überhaupt nicht mehr möglich.“
Ganz nebenbei war Börner auch zweiter Vorsitzender bei der heimischen Feuerwehr und ist noch passives Mitglied bei der SG Iba. Zudem ist er  Aufsichtsrat bei den Stadtwerken und bekleidet noch ein weiteres Ehrenamt, dem er mit großem Engagement nachkommt. „Seit 2001 bin ich ehrenamtlicher Schöffe , zunächst in Kassel, dann am Landgericht in Fulda“.
Jede Menge Arbeit also für einen, der mittlerweile mit dem fünften Bürgermeister seiner Heimatstadt zusammenarbeitet und eigentlich den verdienten Ruhestand genießen könnte. „Wer rastet, der rostet. Was die Politik betrifft, gibt es aber schon einen Zeitplan“, sagt Börner und lächelt auf seine unvergleichlich verschmitzte Art.
Einmal will er bei der kommenden Wahl noch antreten, um in seiner nächsten Amtszeit sein vierzigjähriges kommunalpolitisches Jubiläum feiern zu können. „Danach soll dann Schluss sein. Das habe ich meiner Frau versprochen“, sagt er in dem Wissen, dass sein außerordentliche Engagement für seine Heimat ohne seine bessere Hälfte überhaupt nicht möglich gewesen wäre – schließlich musste Brigitte Börner oft auf ihren Herbert verzichten, wenn der mal wieder in Sachen Politik unterwegs war. Drei Söhne hat das Ehepaar, und mittlerweile freuen sich Börners über zwei Enkeltöchter.
 Ein Zukunftsprojekt für Bebra liegt dem leidenschaftlichen Heimat-Fan besonders am Herzen. „Wir haben mit den Breitenbacher Seen einen echten Trumpf im Ärmel“, sagt er. „Das müssen wir weiterentwickeln!“
Was aber macht jemand wie Herbert Börner, wenn er einmal echte Freizeit hat? Wie entspannt ein solcher Tausendsassa? Börner lacht: „Beim Kochen. Ich koche leidenschaftlich gerne, und wenn ich meinen Freunden glauben darf, gar nicht mal so schlecht.“ So soll zum Beispiel der „Ib’sche Saumagen“, in geselliger Runde nach Börnerschem Rezept genossen, mehr als nur ein echter Geheimtipp sein.