Magistrat der Stadt Bebra
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Ein modernes Märchen mit Anlehnungen an die Brüder Grimm
Von Friedhelm Eyert mit Anregungen von Gabi Stang
Es waren einmal viele Bürgerinnen und Bürger, die lebten in ihrer kleinen Stadt. Sie waren glücklich und zufrieden, denn es gab die Bahn und die Post mit vielen schönen Arbeitsplätzen. Dann kamen die bösen großen Kaufleute und verkauften die schöne Bahn und auch die schöne Post Stück für Stück. Die jungen Leute mussten fortziehen in die Fremde und kehrten ihrer schönen Stadt den Rücken.

Die verdienten alten Eisenbahner gingen in Pension. Dann klagten die früher so zufriedenen Bürger der kleinen Stadt auch noch darüber, dass viele Fremde aus dem Morgen-, Abend- und Mittagsland in ihre Heimat kamen. Neue Schienen führten die bösen Bahnverkäufer an der Stadt vorbei, die bald darauf in einen langen und tiefen Schlaf fiel. Mitten in der Stadt standen die Geschäfte leer und fast schien es, als wollten Unkraut, Dornen und Nostalgie die Stadt umranken.
Eines Tages aber kamen mutige Frauen und Männer zusammen, die dem traurigen Treiben ein Ende bereiten wollten. Sie sangen keine Klagelieder mehr darüber, dass die doch so gute alte Zeit vergangen war, sondern entwickelten neue Pläne für die kleine Stadt. Am Anfang wurden sie belächelt, doch nach und nach fielen Unkraut, Dornen und Nostalgie schönen neuen Werken zum Opfer. Jetzt ist die kleine Stadt wach geküsst von neuen Geschäften unter einem hellen Dach und einem Bahnhof, um den sich kaum noch Dornenhecken ranken.
Inzwischen kommen sogar viele Fremde aus Nah und Fern in die kleine Stadt, denen es dort gar wohl gefällt. Und sie preisen den Mut und die Tatkraft der klugen Frauen und Männer, die in der kleinen Stadt so trefflich regierten.
Und eigentlich könnten jetzt alle glücklich und zufrieden leben…
Aus Märchen werden jedoch manchmal Geschichten mit merkwürdigen Wendungen:
Jetzt kommen nämlich viel mehr Menschen in die kleine Stadt als früher. Sie stellen ihre Karossen ab, gehen zu den Händlern und  geben tüchtig Geld aus. Die Einheimischen können dann nicht immer ihre eigenen Karossen am lieb gewordenen Platz abstellen. Jetzt sitzen auch noch die Kinder der ehemals so Fremden aus dem Morgen-, Abend-, und Mittagsland gemeinsam auf einer Bank und spielen die gleichen Spiele.
Viele Gäste, Bürger und Freunde der kleinen Stadt wollen dort auch Essen und Trinken oder einfach gemeinsam Spaß haben. Dann reden sie auch auf der Straße oder hören Musik. Nicht immer sind sie dabei ganz leise. Aber die meisten neuen Leute in der kleinen Stadt wissen schon, wie sie sich zu benehmen haben.
Und so kommt es, dass es einigen schon nicht mehr recht ist, dass die kleine Stadt so schön lebendig geworden ist. Vielleicht vermissen sie die Dornenhecke. Oder die Friedhofsruhe …
Aber In unserer kleinen Stadt sollen sich auch jüngere Menschen wohlfühlen, damit die kleine Stadt eine Zukunft hat und deshalb werden jetzt Prinzen und Prinzessinnen gesucht, die die Gestrigen unter der Dornenhecke wach küssen…