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„Großer Bahnhof“ wird offiziell eröffnet: Weitgehend barrierefrei und endlich wieder ein Schmuckstück ist der Bahnhof Bebra, der der Biberstadt den oft zitierten Eisenbahnerstolz gibt. (Foto: st)

An Afrika-Reisende und alle anderen: Der Bahnhof ist wieder top!

Wer nach Afrika will, muss erst einmal in Bebra umsteigen – so jedenfalls heißt es in dem Heinz-Erhardt-Film „Witwer mit fünf Töchtern“.

Doch nicht nur Afrika-Reisende, sondern auch alle anderen Bahnfahrer dürften sich jetzt auf dem Bahnhof in Bebra wieder richtig wohlfühlen.
Nach einer längeren Planungsphase und der dreijährigen Umbauzeit wurde der renovierte Bahnhof jetzt offiziell eröffnet.

Fast 15 Millionen Euro haben das Land Hessen, die Stadt Bebra, der Bund und für die Sanierung der 5.500 Quadratmeter großen Bahnsteigflächen und des Gebäudes aufgebracht. Damit ist der Bahnhof Bebra nun zunächst von der Ostseite her vollkommen barrierefrei. Lediglich von Westen führt zur ebenfalls renovierten Unterführung noch eine steile Treppe, die in der nächsten Zeit durch eine flachere Variante mit Podesten ersetzt und durch einen Aufzug ergänzt werden soll. Ein Bahnsteig wurde komplett zurückgebaut, über den modernisierten Bahnsteigen schweben neue Dächer, und drei neue Aufzüge zu den Bahnsteigen sorgen für den barrierefreien Zugang zu den 30.000 Zügen, die pro Jahr in Bebra halten. Zudem wurden die Fahrgastinformationen für die täglich rund 4000 Reisenden modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht.

Bürgermeister Uwe Hassl zeigte sich bei der Feier zum Abschluss der Bahnhofsrenovierung hoch erfreut über die Maßnahme, die einen weiteren Baustein der umfassenden Stadtsanierung Bebra darstellt. „Der Bahnhof befand sich jahrelang in einem tiefen Dornröschenschlaf, mittlerweile steht er kurz davor, wieder wachgeküsst zu werden. Es stehen allerdings noch weitere Aufgaben bevor“, erklärte das Stadtoberhaupt in Hinblick auf den westlichen Bahnhofseingang sowie den Bahnhofsvorplatz, der von der Stadt Bebra hergerichtet wird. Auch Lokschuppen und das Inselgebäude müssten noch ihrer künftigen Bestimmung zugeführt werden.

    
Wolfgang Rausch, Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbunds, erklärt die Umbaumaßnahmen und die Investitionen in den Bahnhof Bebra vor zahlreichen Gästen und Ehrengästen. (Foto: st)

 

 

 

Dichtes Gedränge: Das Interesse an den Umbaumaßnahmen, die den Bahnhof Bebra aus seinem Jahrzehnte langem Dornröschenschlaf aufgeweckt haben, war riesig. Der Bahnhof ist ein wichtiger Bestandteil der Stadt, der das Selbstbewusstsein der Bebraner maßgeblich mitgeprägt hat. (Foto: st)

 

 

 

Mit der Sanierung des Bahnhofes Bebra, der einst größter Eisenbahnknotenpunkt in ganz Europa war, schickt sich Bebra an, zu alter Eisenbahner-Herrlichkeit zurückzufinden. Laut Auskunft des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV) nutzen jährlich rund eine Million Fahrgäste den Bebraer Bahnhof.

Zu der feierlichen „Wiedereröffnung“ des Bebraer Bahnhofs waren neben dem Bürgermeister der Stadt auch NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch, Landrat Dr. Karl-Ernst Schmidt, Susanne Kosinsky von der Bahn AG sowie zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erschienen. Eine besondere Freude war die Veranstaltung für Uwe Hassls Amtsvorgänger Horst Groß, in dessen Amtszeit der Start der Stadtsanierung fiel.