Magistrat der Stadt Bebra
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Anschrift und Öffnungszeiten

 

 

  
  
                         Thumbnail image Der Bürgermeister informiert  

Start B 2: Bebra Stadtmitte – Alte Post/Knaresboroughplatz (etwa 200 m N.N.) – Gilfershäuser Straße – über die „Eiserne Brücke“ (Bahnanlage Bahnhof Bebra) – li. einbiegen Blücherstraße – geradeaus – Fußgängerunterführung (Bahnlinie des „Göttinger Bogens“) – vorbei am „Konrad-Horchler-Haus“ (Schützenhaus) – bergauf östliche Franzosenstraße, Betonstraße – vorbei Abzweig nach Braunhausen – Sendeturm – bergab nach Asmushausen – Überquerung B 27 – bergauf und Überquerung der westlichen Franzosenstraße „F“, – „Marthölzchen“ – Friedhof Lispenhausen – Nürnberger Str. – Abzweig Straße „Zum Grumbach“ – Industriegebiet Bebra Nord - Friedhof Bebra – Stiftebrückchen – Schwimmbad oder Bebrabach entlang – Stadtmitte.

Wanderstrecke etwa 14 km.

Start B 2 A: Altes Rathaus – Bebrabach – zwei Bahndämme unterqueren – Aug.-Wilh.-Mende-Park – Anlage des Schäferhundevereins – re. bergauf über den Kesselsberg, 329 m – Abzweig/Anschluss an den B 2/östl. Franzosenstraße – vorbei Abzweig nach Braunhausen – Sendeturm – Asmushausen – Überquerung der B 27 – bergauf bis zur westl. Franzosenstraße „F“ – nach li. in südl. Richtung am Waldrand entlang – abbiegen nach re. – nach ca. 300 m nach li. auf Asphaltweg – Neumannsruh – Brücke über die B 27 – Friedhof Bebra – Straße überqueren – Bebrabach entlang – Stadtmitte.

Wanderstrecke etwa 12 km.

Der B 2 führt vom Knaresboroughplatz über die „Eiserne Brücke“ in die Gilfershäuser Str. – Blick auf die Bahngleise mit dem Bahnhof Bebra – Ausdehnung von Blankenheim bis Lispenhausen über 5 km. Auf dem „Ablaufberg“ bei Blankenheim und dem Rangierbahnhof wurden auf etwa 50 Gleisen die Züge getrennt und nach den Bestimmungsbahnhöfen wieder neu zusammengefügt. Weit über 100 Dampfloks hatten Bebra als Heimatbahnhof. Nach der Elektrifizierung wurde der Lokstandort Bebra aufgelöst und die dazugehörigen Wartungswerkstätten und Zugbegleitdienste überflüssig.

Der „Wasserturm“ im Hintergrund hat eine aufgesetzte Kugel. Mit dem darin befindlichen Wasser wurden die Dampfloks versorgt. Heute ist im Wasserturm ein Eisenbahnmuseum untergebracht. Auf einer über 2 km langen Schienenanlage haben die Eisenbahnfreunde Bebra mehrere nostalgische Züge im Betrieb. An festgelegten Wochenenden und bei Sonderveranstaltungen sind die Bahnen mit Rundfahrten zwischen dem „Wasserturm“ und „Weiterode West“ unterwegs.

Die Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR bildete bis zur Grenzöffnung 1989 die hessisch-thüringische Landesgrenze. Bebra war Grenzbahnhof. In den Orten des sogenannten „Zonenrandgebietes“ hatten die Menschen aus Ost und West wegen der totalen Überwachung (10-m-Streifen, 500-m-Streifen, Mauern, Zäune, Stacheldraht, Minen, Wachtürme, bewaffnete Grenzpatrouillen usw.) keine Kontakte. Nach der Grenzöffnung im November 1989 kamen täglich tausende DDR-Bürger mit der Bahn aus Richtung Erfurt – Eisenach in Bebra an. Viele kamen auch mit ihrem „Trabi“. Nach über 40 Jahren kontenn die Grenzbewohner in Ost und West endlich wieder in beiden Richtungen unterwegs sein. Die Ost/Westgrenze (der „Eiserne Vorhang“) ist verschwunden. Nur an wenigen Stellen erinnern zur Mahnung einige Grenzanlagenteile an die schreckliche Nachkriegszeit.

In den 1950/60er Jahren waren zwischen 4000 und 5000 Menschen in Bebra bei der Bahn beschäftigt. Heute sind bei der Bahn und bei Cantus-Nahverkehr nur noch ca. 300 Personen tätig. Mehrere hundert Bedienstete der Zollverwaltung und des Bundesgrenzschutzes begleiteten die Züge zwischen den beiden deutschen Staaten. In Bebra gab es ein Stadtpostamt und außerdem ein Bahn(hofs)postamt zur Bewältigung des gewaltigen Paketverkehrs (Nord – Süd, Ost – West, Brief- und Pakettransport, Telefon-, Telegramm-, Fernschreibdienst usw.) mit einigen hundert Beschäftigten; heute gibt es kein Postamt mehr in Bebra. Infos über Bebras Geschichte im Buchhandel.

Der B 2 führt nach der „Eisernen Brücke“ (Blick: Bahnhof) – links in die Blücherstraße – Fußgängerunterführung der Bahn – Konrad-Horchler-Haus mit Schießanlage des Schützenvereins – Betonstraße bergauf, östliche Franzosenstraße bzw. Ringgaustraße (führt über Cornberg – Wichmannshausen in den Ringgau, Handelsstraße aus dem Mittelalter, etwa 1100 n. Chr. – ab Bebra Teilung in östliche und westliche Franzosenstraße.

B2 Wanderweg Spielplatz

Der B 2 vom Schützenhaus bergauf kommend und der B 2 A über den Kesselsberg kommend verbinden sich am Waldrand. Der kurze Weg durch den Wald führt über den Ziegenberg, 333 m, vorbei am Abzweig nach Braunhausen – zum Sendeturm und bergab nach Asmushausen. Vom Höhenweg Bebra nach Asmushausen (etwa 300 m N. N.) sehen wir im NO den Bebraer Ortsteil Solz. Hier entspringt der Solzbach. Er fließt im schönen Solztal, östlich parallel zu dem Höhenzug, auf dem wir unterwegs sind, durch Imshausen, Gilfershausen und Bebra in die Fulda.

B2 Wanderweg

Zurückblickend schaut man auf das „Bebraer Becken“. Von Blankenheim aus SW kommend fließt die Fulda, die in der Rhön auf der Wasserkuppe, 950 m, Hessens höchstem Berg, entspringt. Heute befindet sich die Fulda in einem regulierten Flussbett. Einige alte bewässerte Flussarme der Fulda sind noch zu erkennen, besonders bei Hochwasser. In früheren Jahrhunderten durchfloss die Fulda breit und in vielen tieferen oder flacheren Flussarmen das Bebraer Becken. Bei Breitenbach befindet sich das „Fuldaknie“. Hier ändert die Fulda ihre Flussrichtung nach NW. Das Bebraer Becken erstreckt sich von Blankenheim (ca. 192 m N. N.) bis Rotenburg (ca. 184 m N. N.) über etwa 10 km Länge bei ca. 4 km Breite (etwa 40 km2). Auf jeder Landkarte ist diese Stelle leicht zu erkennen, da sich die Werra ebenfalls mit einem Flussknie der Fulda bis auf etwa 20 km nähert.

Von hier können wir die Bahntrassen, Straßen, Industriegebebiete, verschiedene große Gebäudekomplexe und die beiden Wahrzeichen, die „Auferstehungskriche“ und den „Wasserturm“, gut erkennen. Bebra hat seit 1935 Stadtrechte. Im April 2004 hatte die Kernstadt etwa 9 200 (heute unter 9 000) und als Großgemeinde etwa 16 700 Einwohner (heute ca. 13 300) Einwohner. Bebra liegt am Biberbach, heute Bebrabach, und dem Solzbach, die beide in die Fulda fließen.

Zwischen Braunhausen und Asmushausen war bis 1961 ein Eisenbahntunnel (Strecke Bebra – Cornberg in Richtung Göttingen). Der Tunnel wurde 1961 bis 1963 „aufgeschlitzt“. Etwa 550 000 mErde und Gestein wurden umgelagert. Was einige Fachleute und sachkundige Bürger befürchtet hatten, trat am 18.05.1962 um 4:15 Uhr ein. Es gab einen Erdrutsch, bei dem etwa 50 000 m3 Erdreich auf etwa 100 m Länge die Gleisanlage zuschüttete. Trotz Verkehrs von täglich etwa 145 Zügen auf der eingleisigen Baustelle in beiden Richtungen kam niemand in Gefahr. Vom Sendeturm führt der B 2 bergab durch den „Kringel“ vorbei an der früheren „Ober-Mühle“. Nach Überquerung der „Asmusstraße“ folgen wir bergauf der Straße „Im Riegelsgraben“, unterqueren die Brücke der B 27, gehen nach links bergauf und kommen zur westlich gelegenen Franzosenstraße „F“, der früheren „Sälzerstraße“, „Hohe Straße“ oder „Sontraer Straße“ genannt, die von Bebra kommend an der 400 – 500 Jahren alten Betteleiche vorbeigeführt.

Ab der Wegekreuzung B 2 mit der Franzosenstraße „F“ kann man die Franzosenstraße überqueren und der B 2-Kennzeichnung nach Lispenhausen folgen und oder den kürzeren Weg B 2 A auf der Franzosenstraße nach Bebra gehen.

Der B 2 A bzw. die Franzosenstraße „F“ führen am Waldrand entlang, später rechts kurz durch den Wald, nach links auf dem Asphaltweg bergab (ab hier auch Weg B 1 A) vorbei an „Neumannsruh“ – Brücke über die B 27 – Friedhof – stadteinwärts am Bebrabach entlang oder durch das „Stiftebrückchen“ zur Stadtmitte.

Der B 2 überquert die Franzosenstraße „F“ und führt durch den Wald des „Marthölzchens“. Später blicken wir ins Fuldatal in Richtung Lispenhausen – Rotenburg. An der Weggabelung (Hütte Heimatverein Lispenhausen) führt der B 2 rechts an der Hütte vorbei bergab am Friedhof entlang und wir biegen nach links in die Nürnberger Straße von Lispenhausen. Nach ca. 300 m führt nach links die Straße „Zum Grumbach“ bergauf bis auf die Höhe und bei der Überlandleitung folgen wir nach rechts dem Wegweiser B 2.

Hier trifft der B 2 mit dem B 1 zusammen. Über den Bergrücken führt der Weg in ein kleines Tal. An einem Baum sind die beiden Wegweiser B 1 und B 2 angebracht. Der B 2 führt nach links zur Justus-Liebig-Straße (oberhalb Industriegebiet Bebra Nord) – über die Brücke der B 27 (ab hier mit B 2 A) – am Bebraer Friedhof vorbei und bei der Verkehrsampel über die Straße. Durch die Bahnunterführung am Bebrabach oder das bergauf gelegene „Stiftebrückchen“ geht man stadteinwärts.

B2 Wanderweg

Für einen Wandertag in unserer schönen Heimat wünschen wir Ihnen gutes Wetter und viel Freude an der Bewegung in der Natur.