Magistrat der Stadt Bebra
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Anschrift und Öffnungszeiten

 

 

  
  
                         Thumbnail image Der Bürgermeister informiert  

Start B 1: Bebra Stadtmitte – Ehemalige Post/Knaresboroughplatz – Lindenallee – links bergab Am Steg – Nähe Altes Rathaus, weiter am Bebrabach – Friedhof – Brücke über die B 27

weiter B 1: Industriegebiet Nord – Lispenhausen – Waldrand Grumbach – Asmushausen – Bebrabach – August-Wilhelm-Mende-Park – „Stiftebrückchen“ – Schwimmbad oder am Bebrabach entlang – Innenstadt Bebra.

Wanderstrecke B 1 ca. 12 km.

weiter B 1 A: Ab Brücke über die B 27 – bergauf B 1 A und der parallel verlaufenden Franzosenstraße = F – Neumannsruh-Gedenkstätte für Bebras Heimatdichter Hans Neumann - Einmündung am Waldrand Grumbach auf den B 1  – weiter – Asmushausen usw. siehe oben.

Alternativstrecke B 1 A ca. 10 km.

Kostenlose Parkmöglichkeiten ohne zeitliche Beschränkung sind in Bebra vorhanden. In der Stadtmitte, Nürnberger Straße, befindet sich das neue Bebraer Rathaus mit dem Rathausmarkt. An der sogenannten „Semms Ecke“ (Name der Bebraer Kaufmannsfamilie, Semm, die hier tätig war) entsteht zurzeit das neue Bebraer Einkaufszentrum.

Übersichtstafel mit allen Bebraer Wanderwegen zurzeit wegen Bauarbeiten vom Knaresboroughplatz abmontiert.

Am Ende der Bismarckstraße steht das ehemalige große Postgebäude am Knaresboroughplatz (Namensgebung anlässlich der Verschwisterung mit der englischen Stadt Knaresborough vor ca. 40 Jahren). Hier beginnt der Wanderweg B 1. Der Weg führt bergab durch die „Lindenallee“, wo in den 1950er Jahren etwa alle 10 m große Linden auf beiden Straßenseiten standen. Auf der linken Straßenseite befindet sich die neue katholische Kirche mit einem etwa 20 m hohen Kirchturm. Das frühere katholische Kirchlein mit der damaligen Anhöhe wurde fast vollständig abgetragen. In den 1950er Jahren wurde ein Franziskanerkloster mit 5 bis 10 Mönchen und etwa der gleichen Anzahl Nonnen errichtet, was aber nicht mehr besteht. In den ehemaligen Klosterräumen befinden sich heute kirchliche und karitative Einrichtungen.

An der folgenden Kreuzung erblickt man links die evangelische ‚‘Auferstehungskirche‘‘ mit ihrem 59 m hohen Zwiebelturm. Sie wurde nach dem Setzen des ersten Sockelsteines auf das neue Fundament am 08.06.1946 am 1. Ostertag, 17. April 1949, eingeweiht. Es war der erste Kirchenneubau in Hessen nach dem 2. Weltkrieg. Bischof Wüstemann und Pfarrer Hermann Heidelbach, der Initiator, zelebrierten den ersten Gottesdienst.

Der Kirchturm der alten Kirche wurde am 04.12.1944 bei einem Bombenangriff auf Bebra völlig zerstört. Das Kirchenschiff war sehr stark beschädigt. Die alte Marienglocke, die ebenfalls zerstört wurde, wies mit der Jahreszahl 1375 auf das ungefähre Alter der alten Kirche hin. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre „Neuerstanden aus den Trümmern – Auferstehungskirche in Bebra“.

Links führt der Weg „Am Steg“ bergab zum Bebrabach. Von hier geradeaus sehen Sie das „Alte Rathaus“, das frühere Herrenhaus des „Bitzenhofes“, das wahrscheinlich Mitte des 17. Jahrhunderts gebaut wurde, ein sehr geschichtsträchtiges Gebäude. (Näheres: Broschüre „Geschichte des Bitzenhofes in Bebra“).

Der B 1 führt nach rechts am Bebrabach entlang, am Schwimmbad vorbei, durch die zweite Brücke unter einem Eisenbahndamm, dem sogenannten „Göttinger Bogen“ hindurch, am Friedhof vorbei bis zur Brücke über die B 27.

Nach Überquerung der Brücke über die B 27 führt der B 1 nach links. Der B 1 A führt geradeaus auf der parallel laufenden Franzosenstraße = F bis zum Waldrand Martholz und trifft wieder auf den B 1 (Streckenkürzung ca. 2 km).

Der B 1 führt oberhalb des Industriegebietes Nord auf der Justus-Liebig-Straße in die Gemarkung Lispenhausen mit seiner noch bewohnten „Wasserburg“ in der Ortsmitte im Fachwerkbaustil. Dieser Ort wurde um 800 n. Chr. erwähnt und ist eine der ältesten Siedlungen im Fuldatal. Wir bleiben auf der Höhe, können ins „Bebraer Becken“ blicken. An dem Wegweiser „Grumbachhütte“ zeigt uns ein B 1-Schild den Weg nach rechts.

An der Gabelung geht es nach rechts und dann bergauf an einem Hochstand mit einem B 1 -Schild vorbei. In etwa halber Höhe dieses steilen Aufstieges befindet sich eine Bank (herrlicher Blick auf das Fuldatal). Weiter bergauf am Waldrand entlang kommen wir auf den bis hierhin asphaltierten Weg, Franzosenstraße „F“ und B 1 A. Die Wege verbinden sich hier mit dem B 1.

Die Franzosenstraße „F“, die mittelalterliche Handelsstraße, führt von Bebra an „Neumannsruh“ vorbei, (gewidmet Herrn Hans Neumann, Lehrer 1912 bis 1953 in Bebra, Heimatdichter, Mundartforscher und Mundartschreiber, Broschüren: „Lachende Heimat“, „Die Holzkliwwerkist“, „Rund um den Alheimer“).

B 1 und F verlaufen kurz im Wald, biegen links um die Waldecke bis das B 1-Schild die Abzweigung rechts durch freies Feld zum nächsten Waldrand anzeigt. Bald schauen wir in das Tal des Bebrabaches mit der B 27 und auf Asmushausen (erstmals erwähnt 1261 als „Asmundishusin“ mit der ca. im 15. Jahrhundert erbauten Bergkirche ohne Kirchturm mit Friedhof).

Nach Überqueren der B 27 vor Asmushausen führt der B 1 auf der anderen Talseite auf dem Waldweg oberhalb des Bebrabaches teilweise an sumpfigen Wiesen (einem Biotop) entlang nach Bebra. Es folgt eine Pferdekoppel, der Übungsplatz des Schäferhundevereins, die Gärtnerei Dunst, die ersten Wohnhäuser von Bebra und der „August-Wilhelm-Mende-Park“. Er trägt den Namen des Bebraer Bürgermeisters von 1966 bis 1983. Wir gehen stadteinwärts am Bebrabach oder durch das „Stiftebrückchen“ (ehemals Bebrabachabzweig zur Versorgung des Bebraer Schwimmbades mit Wasser, der Mühle Dietz bis etwa 1950 und der Bitzenmühle bis 1960 mit Wasserkraft.

Nach etwa 10 km auf dem B 1 A bzw. 12 km auf dem B 1 sind wir wieder in Bebra.