Magistrat der Stadt Bebra
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Anschrift und Öffnungszeiten

 

 

  
  
                         Thumbnail image Der Bürgermeister informiert  

... so war der Dezember 2016

KirchturmIn Demut vor dem Herrn wartet die Kirchturmspitze seit über 1 1/4 Jahren im Kirchgarten der Auferstehungskirche in Bebra. Das Ziel der noch fehlenden 100.000 Euro für die umfangreiche Sanierung, die geschätzte 400.000 Euro kosten soll, sollte bald erreicht sein. Der aktuelle Spendenstand liegt bei runden 65.000 Euro. Bis 2019 soll die Kirchturmspitze saniert sein. Ich denke, dass sich der Eine oder andere Spender noch finden wird.

Mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (a. Bundesverdienstkreuz) amSchneider Bande wurde Auogenoptikermeister Wolfgang Schneider aus Bebra ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde durch Frau Ministerin Lucia Puttrich, Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, in der Staatskanzlei in Wiesbaden vorgenommen. Wolfgang Schneider, der unzählige Hilfsprojekte und Spendensammlungen in sozialen Lebensbereichen stets mit viel Herzblut organisierte, wurde damit für sein ehrenamtliches Lebenswerk geehrt. Vielen Dank dafür an Wolfgang Schneider. Hier einen Wikipedialink zur Erläuterung über den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

In Bebra will man wieder Neubaugebiete anbieten. Die Stadtverordnetenversammlung entschied bei einem knappen Votum mit nur einer Stimme mehr, dass die Stadt eigene Neubaugebiete im Kernstadtgebiet ausweisen und entwickeln soll, um bauwilligen Familien mehr Möglichkeiten zu bieten, sich in Bebra niederzulassen. Bislang herrschte der seit Jahren praktizierte Konsens des sogn. Lückenschlusses, der zwar immer noch beibehalten werden soll, aber man müsse auch für interessierte Familien Alternativangebote in Neubaugebieten schaffen.

Von der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn wird sich bis nach Berlin der "Radweg der Deutschen Einheit" auf einer Länge von fast 1.100 km entlangschlängeln. Bebra möchte hieran angebunden werden, weil er seinen Verlauf über den Radweg R1, den Mischelsweg in Breitenbach, nehmen wird. Ich war hier bereits tätig und hatte im Ministerium darauf hingwiesen, dass Bebra bereits im "Nationalen Projekt - Bahnhof der Deutschen Einheit" platziert sei und man fand unsere Idee sogar gut, sich daran anschließen zu wollen. Einen Videolink zum Radweg Deutsche Einheit finden Sie hier.

BebraSchließlich konnte ich der Stadtverordnetenversammlung im Dezember einen ausgeglichenen Haushalt für 2017 vorlegen. Mit Stolz kann ich sagen, dass wir den Spagat zwischen Investitionen und Haushaltskonsolidierung geschafft haben, denn trotz eines Investitionsvolumens von 13 Mio. Euro in 2017 ist unser Haushalt ausgeglichen und die letzten beiden Jahre haben gezeigt, dass wir sogar in der Lage sind, die von 2009 bis 2014 angehäuften Fehlbeträge nun weiter abzubauen. Das Ziel meiner ersten Amtsperiode soll es daher sein, das vorgeschobene Defizit von nur noch 5,9 Mio. Euro bis 2020 endlich abzubauen. Dann werde ich mir die Schuldensanierung ab 2021 vornehmen können. Bei den momentanen Investitionen, die bedingt durch die Stadtsanierung und positive Erneuerung unserer Stadt noch anstehen, werden wir weiterhin nicht um eine Neuverschuldung umhinkommen. Da wir mit Fördermitteln von Land, Bund und Europa arbeiten, fällt eine Neuverschuldung in 2017 mit 8,5 Mio. Euro recht moderat aus. Auf die Dauer möchte ich aber diese Entwicklung in Bebra zurückfahren. Im Moment gibt es die wirtschaftliche Lage her, Inverstoren anzusprechen, die sich in Bebra engagieren möchten. Deshalb sollte künftig die Stadt nicht alles alleine stemmen wollen.

ContainerUnd zu guter Letzt kann ich mitteilen, dass der Fahrkartenverkauf im Container an der Spardabank demnächst wieder geöffnet sein wird. Dort war gegen Ende November ein Auto reingekracht und hatte einen erheblichen Schaden verursacht. Die Versuche der adäquaten Ersatzbeschaffung eines Containers scheiterten daran, dass man weit und breit keinen Container zu einem Preis besorgen konnte, den die Versicherung bezahlt hätte. Wir benötigen den Container aber auch nur noch vorübergehend bis zur Fertigstellung des Bahnhofsvorplatzes in 2017. Dann wird der Fahrkartenschalter seinen neuen Standort in dem neu zu errichtenden Kiosk auf dem Bahnhofsvorplatz finden.

Für 2017 wünsche ich Ihnen alles Gute, Gesundheit und Erfolg!

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... im November 2016

gab's dann Spektakel mit dem Clown. Hatte die Clownmaske aus dem Internet doch seinen doofen Nachahmer gefunden, der Mitten in Bebra ein Auto mit einem Hackebeil stoppte und den Fahrer bedrohte. Täter geschnappt! Er wollte sich einen Spass machen. Nun hat er ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr am Hals und sieht seine Fahrerlaubnis jedenfalls nicht so schnell wieder. Sammler

Was Sammlerleidenschaft ist, zeigte sich anläßliche einer Internetauktion. Ein Eisenbahnfan aus Erlangen ersteigerte eine Postkarte vom Bebraner Bahnhof. Dem Vernehmen nach stammte das Bild aus vor dem Jahr 1910. So sollte das prächtige Inselgebäude bald wieder in neuem Glanze erstrahlen.

Bebra entwickelt sich hervorragend. So ist in den vergangenen beiden Jahren die Zahl von baugenehmigten Wohneinheiten drastisch gestiegen. Man schafft wieder Wohnraum in Bebra. In 2016 wurden über 30 neue Wohneinheiten in Bebra vom Kreisbauamt genehmigt.

Ja, und was wäre das Ende vom November ohne unseren Weihnachtsmarkt? Immerhin der erste im Kreis und immer Feuerwerkrechtzeitig zum 1. Adventswochenende und mit besonderen Highlights, wie das riesige Feuerwerk über dem be! welches zahlreiche Besucher aus Nah und Fern anlockte und den Atem stocken ließ. Denn zu weihnachtlichen Musikklängen wurde ein Feuerwerk der Emotionen abgebrannt. Vielen Danken an unsere SEB GmbH für diesen wunderbaren Event.

Und für unseren Kämmerer Maik Rehn und unsere Stadt war dann auch schon Bescherung, denn wir erhielten aus dem Kommunalen Investitionsprogramm von Bund und Land eine Förderzusage über 1,7 Mio. Euro geschenktes Geld. Damit werden wir große und viele kleine Projekte anstoßen. Es lohnt sich einmal, den Bericht zu lesen, der sich unter diesem Link verbrigt.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich meinen ehemaligen Karatelehrer, Dieter Jung, vom Kreativteam-Jung aus Ludwigsau-Tann. Uns verbindet eine über 40jährige Freundschaft und er ist derjenige, der unser be! innen so schön festlich dekoriert hat. Auch diese aufwändige Dekoration macht unser be! zu etwas besonderem. Vielen Dank an Dieter Jung.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... das war im Oktober 2016.


KirmesIm Oktober feiert man traditionsbewußt die Kirmes. Meine Idee, die Kirmes endlich wieder auszugraben, fiel auf fruchtbaren Boden und in diesem Jahr haben wir mit sehr viel Engagement und Spass bei der Sache am Mittwochabend mit tatkräftiger Unterstützung des Backhausvereins am Platzborn die Kirmes ausgegraben. Mit Hilfe von Jörg Hohmeister und vielen weiteren Helfern wurde ein echter Event daraus. Mit zünftiger Musi von Olmrausch marschierten wir vom Rathaus durch das be! zurück über Bebras Hauptstraße hin zum Backhaus. Dort angelangt trafen wir auf den alten Bauern Kessler, der uns den Weg wies, wo wir suchen und graben mussten, denn die Kirmes ward das letzte Mal in den 50igern ausgegraben worden. Wir wurden fündig und beförderten einen alten Leinensack zu Tage. Darin war ein Brief aus alten Tagen, eine Flasche "Bäwerwasser" und ein Heringsgräten und eine Kornähre. Alsdann konnten wir das Fass anstechen und die Gäste mit Freibier und Bäwerwasserschnaps begrüßen. Für das leibliche Wohl sorgten die Mitglieder des Backhausvereins. Den Menschen hatte es gefallen. Selbstverständlich wurde die Kirmes am Dienstagabend dann wieder an Ort und Stelle eingegraben und wartet dort nun auf die nächste Kirmes. 

HeimatabendDrei Links zu den vielen Bildern vom Heimatabend, der Streetparade und dem Festzug finden Sie hier. Und Besuch aus England hatten wir selbstversändlich auch. Die Partnerstadt Knaresborough war in diesem Jahr stark vertreten und beglückten uns mit einem Tanzabend der besonderen Art. Uns wurde der englische Reigentanz näher gebracht. Der neue Bürgermeister Bill Rigby stellte sich vor. Es gab auch wieder Ehrungen vom Partnerschaftsverein aus Knaresborough. So wurde dieses Jahr Frau Ute Hollstein für ihre Bemühungen um die Partnerschaft durch die Engländer geehrt.

Und wenn wir schon Kirmes feiern, dann geht das in Weiterode so richtig zur Sache. In diesem Jahr stand ich zusammen mit dem Ortsvorsteher Andreas Nölke beim Heimatabend auf der Bühne DonQuijoteund wir machten den Don Quijote und Sancho Panza und gaben unser Bestes. Die Idee stammte übrigens von Andreas Nölke und für nächstes Jahr planen wir schon wieder was Neues.

Und in Iba flogen sie wieder, die bunten Drachen. In diesem Jahr  gaben sich Drachenflieger aus ganz Deutschland bereits zum 21. Mal ihr Stelldichein.

Für die meiste Verstimmung in der Bevölkerung sorgte die Baustelle in der Gilfershäuser Straße. Eine offizielle, innerörtliche Umleitung durfte es nicht geben, weil man uns die Umleitung vorschrieb. Deshalb auch keine Schilder, aber der Ortskundige fummelte sich schon durch. Noch ist sie nicht fertig, die Kreisstraße, und die Wanderbaustelle rückte planmäßig vorwärts Richtung Innenstadt. Im Frühjahr wird sie dann fertig sein.


Im Rathaus hatten wir eine Ausstellung zum Thema Altbausanierung und wie man Energie im Haus sparen kann. Gern würde ich daraus mal eine abendfüllende Vortragsveranstaltung im nächsten Jahr machen, denn Bedarf haben wir in den Siedlungsgebieten unserer Stadt. Nämlich dort, wo die Häuser aus den 70iger Jahren stammen. Der goldene Oktober neigte sich dann seinem Ende, ohne nennenswerte Zwischenfälle.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... im September 2016

Bahnhofging dann die Arbeit wieder richtig los, was nicht heißen soll, wir hätten bis dahin gebummelt. Es wurde stark geplant und das Ergebnis der Vorplatzplanungen am Bahnhof vorgestellt. Leider gab es Verzögerungen durch veränderte Planungen und Finanzierungsfragen, die aber am Ende besser sind und sich nun vorstellen lassen mit dem strengen Anspruch unseres Bauamtsleiters bis Ende 2017 fertig zu sein. Ach ja, Lokschuppen und Kesselhaus sollen auch bis Ende 2017 fertig sein und ihrer Bestimmung übergeben werden. Eine Fotostrecke findet sich hier.

Unerfreuliches gab es natürlich auch zu berichten, denn wenn mir schon die Anwaltskollegen schreiben, dass Blumen von den Gräbern entwendet wurden, dann ist das zwar pietätlos und die Diebe sollten sich echt schämen, aber Hakenkreuze an Hauswände zu sprühen und einen Brandanschlag auf den türkisch-islamischen Kulturverein zu verüben, das sind Taten, denen wir hier in Bebra ganz eindeutig die Absage erteilen. Wir leben hier in Bebra seit Jahrzehnten friedvoll miteinander und so soll es auch bleiben. Dennoch stimmen uns diese Taten traurig, denn wir stehen dem ohnmächtig gegenüber, bekunden aber unsere Solidarität mit den Geschädigten. 

SprachklasseDemgegenüber stehen die positiven Bemühungen der Brüder-Grimm-Schule und auch anderer Schulen in Bebra im Vordergrund, die die Integration hochleben lassen. Hier widmet man sich der Spracherziehung. In einer Intensivklasse werden 43 Kinder unterschiedlicher Nationen in Deutsch unterrichtet. Dies ist ein sehr gutes Projekt, denn herrschen auch im Europäischen Parlament Babylonische Verhältnisse, so sollten wir dem entschlossen entgegentreten.

Wieder engagierte Menschen unserer Stadt kümmern sich um eine gute Sache und organisieren einen Flohmarkt, dessen Erlös für die Bebraer Tafel Verwendung finden sollte.

PassarellaAuch die engagierten Unternehmer im Einzelhandel in Bebra möchte ich einmal hervorherben. Bsw. die Familie Dehnhardt von Passarella eröffnete ein Damenfeinwäschegeschäft und zeigte einmal mehr, dass es sich in Bebra zu investieren lohnt. Und die STRABAG bildet für ihren eigenen Konzern bundesweit in Bebra aus und für 86 neue Azubis begann ein neues Lehrjahr.  

In Gilfershausen startete die Perspektive Feuerwehr 2030. Mit viel Unterstützung durch die Feuerwehr konnten in Eigenleistungen am Dorfgemeinschaftshaus ein weiterer Multifunktionsraum ausgebaut werden. Durch Gründung einer Löschminigruppe wird das Ziel der Nachwuchssicherung angestrebt. Eine tolle Sache!

GermanenUnser Eisenbahnchor Germania feierte im September seinen 125. Geburtstag und gab ein großes Jubiläumskonzert im Festsaal des Hessischen Hofes. Es war ein sehr gelungener Nachmittag, was dort den Zuhörern geboten wurde. Liebe Germanen, macht weiter so!

Unsere Landtagsabgeordnete Lena Arnoldt unterstützte unsere Feuerwehr indem sie uns die frohe Mitteilung überbrachte, dass unserem Förderantrag mit 90.000 Euro für die Anschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges vom Hessischen Innenministeriums entsprochen wurde. Vielen Dank an Frau Lena Arnoldt!

DückNach 34 Jahren seines Wirkens als Pfarrer im Kirchspiel Solz lässt nun Herr Pfarrer Axel Dück auf der von ihm anläßlich seines Eintritts in den Ruhestand gestifteten Baumelbank letztmalig seine Beine baumeln. Herr Axel Dück hat mit seiner Ehefrau inzwischen seine Rückkehr in die alte Heimat nach Lohfelden angetreten. Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen Jahre seines Wirkens und wünschen ihm und seiner Frau für den Ruhestand alles Gute.

Das Traditionsautohaus der Sorg-Gruppe, auch bekannt unter Ford Krapf in Bebra, gibt bekannt, dass es im April 2017 seine Pforten in Bebra schließen wird. 11 Mitarbeiter werden von der Schließung betroffen sein und was aus dem Standort werden wird, ist bislang noch nicht geklärt. Im Zusammenwirken mit unserer Stadt und etwaigen Investoren hoffen wir auf eine funktionale Lösung!

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... das war im August 2016

KreiselIm August mochte an den Sommer so richtig keiner mehr glauben und dennoch kam das berühmte Sommerloch, über das es zu berichten gilt. 

Die Gilfershäuser sammelten fleißig, um den aus dem 17. Jahrundert stammenden Abendmahlskelch ihrer Kirche fachgerecht restaurieren zu lassen. Vielen Dank für dieses Engagement! In Bebra sammelt man auch fleißig, denn das Ziel ist es dort, die Kirchturmspitze der Auferstehungskirche zu sanieren. Ich bin mir sicher, hier wird bald ein Erfolg zu vermelden sein.

Unser Fußballweltmeister Skodran Mustafi bekam in diesem Sommer auch einen neuen Manager, denn er hat sich getraut, "Ja" zusagen und ist nunmehr verheiratet. Wir wünschen ihm und seiner Gattin alles Gute für die Zukunft.

EllilsSaalDer Sommer in Bebra ist ja bekanntlich geprägt von vielen Eventveranstaltungen. So hat Ellis Kulturverein in Weiterode sein neues Programm für die Saison vorgestellt. Man setzt auf eine bunte Mischung aus Musik, Kabarett und Comedy. Wir wissen, das der Erfolg gesichert ist und wünschen viel Spass bei der Umsetzung.

Mittwochabends dann am Breitenbacher See. Beinahe schon ein traditioneller Treffpunkt für Kurzweil geworden. Bei Livemusik und Humor bei guter Versorgung für das leibliche Wohl treffen wir uns hier mittlerweile sehr gerne. mittwochs

 

Und dann meine Lieblingsveranstaltungen. Die Lesungen in unserem be! In diesem Jahr wieder mit dem bekannten Wettermoderator vom HR Tim Frühling, der aus seinem neuen Kriminalroman "Festspielfieber" las. Mit dem Autor verbindet mich mittlerweile eine Freundschaft und Tim versprach, auch wiederzukommen. Er ist gern in Bebra gesehen!TimFrühling

Und eine weitere Lesung gab es im be! Literarisch sind wir in Bebra mittlerweile sehr gut geworden, denn Diana Fey stammt aus Bebra und gab sich ein Stelldichein in Bebra, um aus ihrem neuesten Buch "Wieviel verrückt ist noch normal?" zu lesen. Die Autorin kenne ich ebenfalls persönlich aus jugendlichem Alter und Diana schreibt in ihrem Buch über Macken, Neurosen, Ticks DianaFeyund Marotten. Ich kann die Bücher der beiden Autoren uneingeschränkt empfehlen und vielleicht findet der Eine oder die Andere Gefallen an den Werken der beiden Autoren, die sich auch hervorragend zum verschenken eignen.

Gern setze ich mich auch weiterhin für die Lesungen im be! ein, denn wir haben auch noch andere Autoren in unserer Region, die ich hier motivieren möchte, einmal eine Lesung zu halten. Wir freuen uns auf Euch!

Und für Motorsportbegeisterte gab es dann Ende August bei strahlendem Sommerwetter auch wieder etwas zu staunen. Die Motorsportfreunde Bebra organisierten nunmehr bereits zum siebten Mal das Vw & Audi Treffen am Kreisel. Ein Eldorado für "getunte" und "gepimpte" Boiliden und ein Ort zum Fachsimpeln an dem man sich gern auszutauschen weiss.

Und last but not least feierte man in Solz wieder zu erst die Kirmes. In Solz macht man das im Sommer und weiter unten im Tal dann im Herbst. So verteilt sich alles recht stolz, denn heimwärts rollt's!

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... im Juli 2016

hatte ich meinen Jahresurlaub genommen. All zu viel passierte in der Sommerflaute auch nicht, so dass ich über das Wesentliche berichten möchte. LidlVielen Dank an die Internetunterstützer im sozialen Netzwerk von facebook, die fleißig am Voting des Lidl-Wettbewerbs teilgenommen haben. Zusammen mit dem Ideengeber Patrick Krocker konnten wir nun den Scheck über 5.000 Euro in Empfang nehmen. Die Renovierungsarbeiten am Grillplatz Neumanns Ruh' in Bebra können damit beginnen.Abitur

 

 

 

88 Absolventen des beruflichen Gymnasiums konnten in diesem Jahr ihre Eintrittskarte in die Welt bekommen, d.h. ihr Abiturzeugnis über die allgemeine Hochschulreife in Empfang nehmen. Ich freue mich jedes Jahr über die Möglichkeit, in einer kleinen Rede die frisch gebackenen Abiturienten auf ihre Zukunftsmöglichkeiten hinzuweisen, denn mit dem Erwerb der allgemeinen Hochschulreife stehen ihnen sämtliche Tore zur Welt offen. Deshalb bezeichne ich es immer wieder als Eintrittskarte in die Welt.

DorfentwicklungNicht nur in der Stadt bewegt sich was. Jetzt wollen wir auf die Dörfer, um dort Dorfentwicklung zu machen. Mit dem neuen Dorfentwicklungsprogramm werden 1,5 Mio. Euro des Landes Hessen freigesetzt, um die Infrastruktur der Dörfer in den nächsten 10 Jahren zu verbessern. Zusätzlich werden eine Vielzahl von Privatfördermöglichkeiten den Bewohnern eröffnet, um kostengünstig in ihr Eigentum zu investieren, um z.B. energetische Sanierungen und Verbesserungen herzustellen. Es wird sich also künftig auch was auf unseren Dörfern tun, denn als Bürgermeister stehe ich auch für unsere Ortsteile.

Für Führerscheinprüflinge wird es künftig schwieriger werden, denn diese müssen zur theoretischen Prüfung künftig nach Bad Hersfeld fahren. Der TÜV hat den Prüfungsraum im Gebäude der Spardabank aufgegeben und die örtlichen Fahrlehrer haben ihr Veto leider vergeblich vorgebracht.TÜV

Dank unserer Feuerwehr und Ersthelfern konnte das Feuer im alten Betonwerk in Bebra-Weiterode gegen Ende des Monats recht schnell unter Kontrolle gebracht werden. Hier zeigte man ein hohes Maß an professionellem Einsatz. Auch bei der Notfallübung am be!, die auf einen defekten Rauchmelder wohl zurückzuführen war, war unsere Feuerwehr schnell zur Stelle und alles leif reibungslos und wie ein Uhrwerk ab. Dank unserer Feuerwehr können wir uns auch in Zukunft in sicheren Händen wiegen!

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... das war im Juni 2016


HighspeedIn Bebra bleibt kein Stein auf dem anderen, könnte man meinen, weil immer noch überall gebaut wird. Die Telekom ist ein sehr engagiertes Unternehmen und ist in Bebra und Weiterode in diesem Monat mit erheblichen Kabelarbeiten am Start, um modernes Hochleistungsinternet via Glasfaserkabel in den städtischen Untergrund einzubringen. Für die Bürgerinnen und Bürger wird es alsbald schnelles Highspeedinternet neben Unitymedia geben, noch lange bevor die Breitband Nordhessen GmbH sich anschicken wird, Gleiches zu tun. Ich finde, der Markt sollte sich selbst regulieren und wer schneller und besser ist, wird dem Wettbewerbsdruck anderer Konkurrenten auf diesem Markt standhalten.

Bebra erbaut sich neu. Am Sehbehindertentag wurde deutlich, dass wir auch auf beeinträchtigte Menschen Rücksicht nehmen und die Verkehrswege auch blindengerecht ausbauen. Achten Sie mal auf die weißen Gehwegmarkierungen, die mit unterschiedlichen Symbolen für Blinde und sehbehinderte Menschen ertastbar gemacht wurden.

Kriegstage"Kriegstage in Breitenbach - Die Kampfhandlungen an den Ostertagen 1945", so lautet der Titel eines Buches, das der Geschichtsverein des Altkreises Rotenburg nun herausgegeben hat. Es dokumentiert durch Zeitzeugenberichte den Einmarsch der Amerikaner und die Kampfhandlungen während der Ostertage im Ortsteil Breitenbach. Das Gemeinschaftswerk entstand durch mühevolle Arbeit der Initiatoren Martin Ludwig, Gerhard Rabe und Ottokar Ritter aus Breitenbach. Das Buch lohnt sich, wirklich zu lesen! 

EMIn sportlicher Hinsicht überragt die Fußball-EM alles andere in diesem Monat und Public-Viewing steht dieser Tage mal wieder besonders hoch im Kurs. Viel Spaß in der Biberarena beim Public-Viewing.

Still und heimlich vollzog sich das Voting um die Grillplatzförderung von Lidl im Internet. Wie konnte es anders sein, als die Facebookgemeinde zum strammen Voting zu animieren. Nächte- und stundenlang kämpften wir am PC oder Mobiltelefon und klickten uns die Finger wund. Mit über 45.500 Votingklicks erreichten wir einen stattlichen 8. Platz lidlund erhielten die Mitteilung, dass wir 5.000 Euro für die Renovierung gewonnen haben. Die Preisverleihung sollte dann noch offiziell folgen.

sportcoach

Mein langjähriger und guter Freund Fahan Khazarian wurde nun durch Beschluss des Magistrats der Stadt zum ehrenamtlichen Sportcoach ernannt. Der Sportcoach wird durch das Land Hessen gefördert und stellt ein Bindeglied zwischen Kommune und Sportvereinen dar, um Flüchtlinge in die Vereine zu integrieren und den Vereinen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie Förderungen für diese spezielle Aufgabe erhalten können. Auf einer Lehrgangsveranstaltung des Karate-Vereins Bebra konnte ich Fahan Khazarian die Urkunde über seine Ernennung überreichen.

wifiUnd für den Rathausmarkt gibt es nun freies Wifi. Wir haben für wenig Geld einen WLAN-Hotspot auf dem Rathausmarkt und am Jugendzentrum (Juze) einrichten können. Zusammen mit germanhotspot ist uns dies möglich gewesen. Hintergrund ist, dass wir via Kabelanbieter auf das Dach des Rathauses für interessierte Gewerbebetriebe Highspeedinternet verbringen können mit der Möglichkeit, über einen lokalen Gewerbebetrieb, Funklösungen für die Industriegebiete anzubieten, um die unterversorgten Gewerbebetriebe mit schnellem Internet attraktiver zu machen. Resultat dieser Lösung ist ein kleines Abfallprodukt, nämlich die besagten Hotspots. Zusammen mit unserem Hausmeister Stephan Werner und unserem SystemAdmin Christian Sass wurden diese Innovationen erst möglich.

Unerfreuliche Ereignisse sind auch aufgetreten, so brannte ein ehemaliges altes Betonwerk in Bebra des nachts aus. Zu Schaden kam zum Glück niemand, aber ein Rätsel bleibt am Ende, denn es soll Brandstiftung gewesen sein. Dank unserer mutigen und immer einsatzbereiten Feuerwehr konnte hier schlimmeres verhindert werden. Vielen Dank an alle ehrenamtlichen Helfer!

Im Juni feierten wir dann das 80jähriges Bestehen unseres Schwimmbades. Zu Anfang badete man nämlich noch in der "Fulle" und eine Bilderausstellung zeigte die Entwicklung des Freibades. Vor gut 20 Jahren wurde das städt. Schwimmbad grundlegend saniert und bekam sein heute bekanntes Edelstahlbecken und eine neue Wasseraufbereitungsanlage. Erst im letzten Jahr wurde im Kinderbecken eine neue Rutsche installiert. Das Schwimmbadfest wurde von den Stadtwerken Bebra GmbH organisiert und von tollen Events flankiert. Vielen Dank an die Organisatoren. Unser tolles Schwimmbad sollte uns allen einen häufigeren Besuch wert sein, denn die Eintrittspreise munkelt man in Fachkreisen, sind im Vergleich zu anderen Schwimmbädern gar nicht so hoch!

FFWDie gemeinsame Jahreshauptversammlung der Feuerwehrabteilungen unserer Stadt mit vielen Ehrungen von verdienten Feuerwehrleuten fand in der Aula des beruflichen Gymnasiums statt. Es war eine gelungene Veranstaltung einschließlich des sich anschließenden Stadtfeuerwehrtages, der in diesem Jahr von den Kameraden und Kameradinnen aus Imshausen ausgerichtet wurde. Vielen Dank an unsere Feuerwehr!

Erdbeerfest

Und in diesem Monat gab es auch jemanden, der mir so richtig, aber auch total negativ, auf den Zeiger ging. Dabei handelte es sich auch noch um eine Gewerkschaft, aber damit ist jetzt Schluss. Ver.di ist bei mir völlig unten durch. Zusammen mit der Katholischen Arbeitnehmerbewegung schmiedete Ver.di eine Allianz gegen den verkaufsoffenen Sonntag und damit gegen Kommunen und den Handel, so dass ich vorsorglich das Erdbeerfest in Abstimmung mit der hiesigen Handels- und Gewerbevereinigung absagen musste, um nicht kurzfristig eine gerichtliche Verfügung zu kassieren, die uns das Fest von heute auf morgen, womöglich noch am Freitag vor dem Sonntag, untersagt hätte. Der Schaden wäre dann ungleich größer gewesen. Ver.di und die Kirche treten damit gegen die Kommunen und den Handel an. Aber für beide ist es o.k. wenn werktäglich bis 24 Uhr geöffnet sein darf. Viermal im Jahr am Sonntag von 13-18 Uhr bei Eventveranstaltungen arbeiten zu dürfen, sei aber zuviel. Dummerweise hat da wohl jemand seinen Auftrag nicht verstanden. Arbeitsplätze sollten auch einer Gewerkschaft und der Kirche wichtig sein, weil ja nur so Beiträge ins "Säckle" kommen. Nun gut sage ich, man sieht sich immer zweimal im Leben. Das nächste Mal mit Ver.di vor Gericht eben!

Herzliche Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl 

 

... und im Mai 2016

wurde es im "Städtle" glücklicherweise etwas ruhiger. Man begann sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Alle sind ein wenig heruntergekommen und ruhiger geworden. Gut so! Der 1. Mai war viel zu kalt, so dass sich in diesem Jahr jedenfalls ein Mülldesaster am Breitenbacher "Baggerloch" nicht ergab. Dafür sollte beizeiten das städtische Schwimmbad seine Pforten öffnen. Zum Saisonanschwimmen war ich zwar anwesend, aber leider gibt es keine Bilder dazu.

uwecorhsFür einen guten Zweck radelte Uwe Cohrs vom Bodensee nach Wolfsburg und kam auch in Bebra vorbei. Eine Woche lang sammelte ich persönlich Spenden ein und konnte diese dann an Frau Christine Krüger vom Verein "be your own hero" übergeben. Sein Ziel ist es, benachteiligten Kindern in Südafrika eine Chance auf Bildung zu geben, in dem er die Spendengelder für den Bau einer Schule sammelte. 

Im Rathausfoyer fand die anders-coolWanderausstellung "anders? - cool!" statt. Darin ging es um Jugendliche mit Migrationshintergrund, deren Lebensweisen dargestellt wurden. Die Ausstellung war als Beitrag zur Integration gedacht und fand ein sehr starkes Interesse bei Schulen und Gruppierungen, die sich ein Bild über andere Lebensweisen innerhalb unserer Gesellschaft machen konnten. Ein Werben für mehr Miteinander und gegenseitiges Verständnis und Rücksichtnahme.

wochenmarktGern hätte ich unseren samstäglichen Wochenmarkt erweitert und machte hierzu einen Aufruf, um neue Marketender auf Bebra aufmerksam zu machen. Leider vergebens, denn es meldeten sich keine Marktbudenbetreiber, die Interesse hätten. Eigentlich schade, aber vielleicht sollte man auch Verständnis dafür haben, denn das Geschäft ist sehr aufwendig zu betreiben und manchmal nicht lohnend.

Neumannsruh

Lidl lobte ein online-Preisausschreiben aus und fördert mit Preisgeldern so die Renovierung der besten Grillplätze Deutschlands für die im Haushalt jeweils kein Geld zur Verfügung steht. Patrick Krocker hatte die Idee, sich als Initiator bei Lidl mit unserem Grillplatz "Neumanns Ruh'" zu bewerben. Nur 15 Teilnehmer wurden ausgewählt, an dem Voting teilnehmen zu dürfen. Einen besseren Grillplatz hat Bebra nicht, der die Teilnahmeregeln erfüllt hätte. Aber der Platz muss der Jury gut gefallen haben, denn wir haben mitgezogen und durften am Online-Wettbewerb teilnehmen. Über Facebook (wo sonst) habe ich dann zur Voting-Teilnahme aufgerufen, um genügend "Klicks" im Internet auszulösen und Patrick Krocker hatte das ganze Projekt im Hintergrund begleitet. Das Ergebnis sollte sich später sehen lassen können.

LokschuppenZum Tag des "Städtebauförderung" Mitte Mai hatte der Lokschuppen seine Pforten weit für die Besucher geöffnet. Das Projekt wird mit öffentlichen Geldern aus Europa, Bund und Land gefördert und von unserer Stadtentwicklung GmbH (SEB GmbH) und unserem Bauamt betreut und es kristallisiert sich nun endlich heraus, was aus dem hässlichen Entlein einmal werden wird, nämlich eine stattliche Veranstaltungshalle für viele künftige Events, die hier stattfinden werden.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... so war der April 2016

BiberblitzDer Biber-Blitz startete in die Saison 2016. Bebras Eisenbahnfreunde haben den Wasserturm-Express startklar gemacht und das Wasserturmmuseum herausgeputzt. Rechtzeitig zu Ostern wurde die "Bimmelbahn" in Betrieb genommen. Ich wünsche den Akiven eine schöne und erfolgreiche Saison.

FuldaaueWiedereinmal gab es einen Förderbescheid des Landes Hessen. Diesmal eine 100% Förderung. Überreicht wurde der Förderbescheid durch den Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübke. Die Verträge wurden in einer kleinen Feierstunde im Rathaus unterzeichnet. Es geht in der Sache um die Renaturierung der Fuldaaue im Bereich der Breitenbacher Brücke stromabwärts bis in etwa auf Höhe des Storchensees. Es geht zum einen um den Hochwasserschutz durch Aufweitung der Fuldaauenlandschaft und Schaffung von Retensionsräumen sowie zum anderen um damit verbundene Naturschutzmaßnahmen für Tier- und Pflanzenwelt. Wohlgemerkt, der Mensch kommt in diesem Projekt wohl eher nicht vor, was ich auch gut heiße, denn nicht nur für das Hochwasser, sondern auch für Flora, Fauna und Tierwelt sollten Rückzugsräume geschaffen werden, die für uns Menschen sogn. Tabuzonen bedeuten werden. Die Aufgabe ist eine echte Herausforderung mit einem Volumen von über einer Million Euro. Wohlgemerkt mit einer Landesfinanzierung zu 100%, was praktisch einmalig ist. Aber auch eine Herausforderung bei der Aufrechterhaltung der Nachhaltigkeitsforderung, denn wir müssen diese neu geschaffenen Rückzugsräume für Tier- und Pflanzenwelt künftig vor der übergebührlichen Inanspruchnahme durch den Menschen schützen und kontrollieren. Zu gegebener Zeit werde ich daher einen "Ranger" für Bebras Fuldaauenlandschaft fordern müssen, denn unsere Ordnungshüter vom Amt wären damit sicherlich überfordert.

MagistratDie VR-Bank und der Bankverein Bebra haben ihre Fusionspläne bekanntgegeben. Beide Banken werden nun zusammengehen. Der Standort Bebra soll erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden. Merkliche Veränderungen für die Kunden sollen damit nicht verbunden sein. Das zu hören, hat mich erfreut!

Nachdem sich das Stadtparlament konstituierte, steht jetzt auch der neue Magistrat (Gemeindevorstand) fest. Neben dem Bürgermeister steht nun an der Spitze der neue 1. Stadtrat Bernd Holzhauer (SPD). Ich wünsche mir eine sehr gute Zusammenarbeit.

 

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... das war im März 2016

kreativteamEine Frühjahrsdekoration der be!sonderen Art machte das Kreativteam von Dieter Jung im be! Mit einem echten Wasserlauf und echtem Rasen wurde ein echter Hingucker kreiert. Irgendwann platze dann auch mir mal wieder der Kragen und ich musste mir ein wenig Luft bei den Befindlichkeitsstörungen über die Sicherheitsbedürfnisse in unserer Stadt machen. tacheles

Bebra lebt die Integration seit vielen Jahrzehnten angefangen über Kriegsflüchtlinge aus dem zweiten Weltkrieg bis hin in die 80iger Jahre, als wir uns um Flüchtlinge aus Afghanistan kümmerten, und weiter bis heute, als sich Millionen von Menschen auf den Weg machten, um eine bessere Welt zu erfahren. Dieses klärende Wort war mir daher wichtig. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt auch noch nicht klar, dass die Flüchtlingswelle in Bebra durch baldige Schließung des alten Toombaumarktes wieder abebben sollte. Vorläufig jedenfalls!

Zwischenzeitlich versuchen wir, einen ehrenamtlichen SportCoach für Flüchtlingsangelegenheiten zu finden. Das Land Hessen fördert diese ehrenamtliche Tätigkeit je nach der Anzahl der in einer Kommune untergebrachten Flüchtlinge mit mehr oder weniger Geld. Aufgabe des SportCoaches ist es, die Flüchtlinge je nach ihren Interessen und Neigungen den Sportvereinen zuzuführen. Dafür gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung.

immobilienVerfügbare Bauplätze und Immobilien werden künftig auch auf der Hompage der Stadt Bebra angeboten. Für Interessenten lohnt sich daher ein Blick in unsere Seiten. Wir sind bemüht, die Angaben aktuell zu halten.

Im Wiesenweg in Bebra fand der Spatenstich zum Firmenneubau der m.a.l.mal GmbH statt. Das Unternehmen modern.art.of.light (m.a.l.) wurde in 1994 von Markus Vokenroth gegründet und steht für moderne Lichtanwendungen, vorwiegend im LED-Bereich. Die Firma von Markus Vokenroth ist bislang in der Tromagstraße angesiedelt und wird voraussichtlich im Mai 2017 auf 4.000 m² seine Produktion am neuen Standort aufnehmen. Als Bürgermeister freut man sich sehr darüber, ein so innovatives Unternehmen in Bebra zu haben.


ApothekeDie historische Apotheke in Bebra wurde saniert und fertiggestellt. Der Eigentümer und Privatinvestor Jörg Dersch hat über eine Million Euro in dieses schmucke Haus investiert. Sämtliche Wohnungen seien bereits schon vermietet und in der Apothekenstraße schwebt mir persönlich in Vollendung dieses Schmuckstückes eine Premiumwohnanlage vor, denn die Stadt verfügt noch über ein weiteres Gebäude, namentlich die Apothekenstraße 10 und die Stadtentwicklungsgesellschaft ist Eigentümerin der Apothekenstraße 12. Für beide Objekte werden Investoren gesucht, die sich vorstellen könnten, Wohnraum in der Qualität der historischen Apotheke zu schaffen. Investoren sollten sich daher schnellstmöglich an den Bürgermeister wenden.

JuzeAm neuen Jugendzentrum hat sich auch wieder etwas getan. Am Juze konnten wir nun einen Flutlichtmast aufstellen, der die Anlage und Spielfelder auch noch Abends gut ausleuchtet, um zum einen Sicherheit und zum anderen die Möglichkeit der Nutzung der Außenanlagen auch in der dunklen Jahreszeit besser zu nutzen.

Im März war da auch noch die Kommunalwahl in Hessen. Während sich im Landkreis die Alternative für Deutschland sattelfest machte, war es in Bebra nicht ganz so schlimm zu Verschiebungen gekommen. Ein wenig "verkleinert" haben sich die Parlamentssitze für SPD (11/-2) und CDU (15/-1) in Bebra. Diese haben insgesamt drei Sitze an FWG (3/+1), FDP (1) und BFB (1) (Bürger Forum Bebra) abgeben müssen. FDP und BFB sind damit erstmals im Stadtparlament mit jeweils einem Sitz vertreten und bilden künftig eine gemeinsame Fraktion. Während GfB (6/+0) (Gemeinsam für Bebra) stagnierte. Nach der Wahl ist vor der Wahl, sage ich dazu nur noch und wünsche mir ein gute Zusammenarbeit!

Herzliche Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... im Februar 2016

Irgendwie war mir in den letzen Monaten nicht mehr danach, diese Seite noch zu pflegen. Mag sein, dass es daran gelegen hat, wie sich der Kommunalwahlkampf entwickelte oder wie man seitens der Presse mit der freien Meinungsäußerung gegenüber unserer Regierung umgegangen ist. Das weiss ich sicherlich zu quittieren und das letzte Wort auf dieser Seite kommt immer noch von mir! Egal, wie dem auch sei, auf vielfachen Wunsch meiner lieben Follower, setze ich nun die Monatsberichte des Bürgermeisters fort und weise ausdrücklich darauf hin, dass ich hier berichte, wie ich den Monatsverlauf erlebt habe und wie ich darüber zu berichten vermag, ohne mich innerlich verbiegen zu müssen.

Zu Beginn des Monats Februar erfolgten gleich 45 Gesellenfreisprechungen durch die Kreishandwerkerschaft in Bebra. "Meister sind noch keine vom Himmel gefallen", wie zutreffend der stellvertretende Kreishandwerksmeister Kurt Modenbach in seiner Ansprache an die Gesellinnen und Gesellen erwähnte.

GospelChorDer Gospelchor in Bebra feierte sein 10jähriges Bestehen und die Stadtentwicklungsgesellschaft suchte Bebras next Topmodel.

Im Feburar wurde auch die gemeinsame Schul- und Stadtbücherei in der Luisenstraße, namentlich in der Brüder-Grimm-Schule eröffnet und dem breiten Publikum zugänglich gemacht. Künftig können dort "Leseratten" Kinder-, Jugend- und auch Erwachsenliteratur ausleihen. Die Bücherei lädt außerdem zum Schmökern und Verweilen ein. Eine freundliche Arbeitskraft verrichtet dort ihren städtischen Dienst.

Als ich die folgenden Zeilen schrieb, war der die Flüchtlingsunterkunft im alten Toom-Baumarkt schon wieder Geschichte. Noch zu Beginn des Jahres sollte das MVZ in Bad Hersfeld die Betreiberfunktion der Flüchtlingsunterkunft übernehmen und im Mai wird zu vernehmen sein, dass er schon wieder geschlossen werde, weil dort nichts mehr los sei. Mehr als ca. 100 Menschen im Schnitt kamen dort erst gar nicht unter. Das hat man meiner Meinung nach ganz "toll" hinbekommen! Es würde mich mal interessieren, wieviel Gelder hier für Dauermieten einfach weitergezahlt werden müssen und das bundesweit.Modenschau Klarer Fall für Mario Barth! 

Aber dafür ist in unserem be! immer was los. Wiedermal wurde eine Eins-A-Modenschau der Firma Passarella präsentiert und ich hoffe, es folgen noch zahlreiche Events dieser Art. Das be! ist prädestiniert für Events und Veranstaltungen dieser und anderer Art. Eine Fotostrecke finden Sie hier!

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... so war der Januar 2016

Der Jahreswechsel in Bebra vollzog sich überwiegend ruhig und fast ohne Zwischenfälle. Nur ein paar Jugendliche haben an einem Container gezündelt. Das hätte beihnahe schief ausgehen können. Ganz anders hingegen in Großstädten, wie in Köln, aber darüber möchte ich nicht berichten. Der Auftakt im Januar ist unser Neujahrsempfang. Leider hatte ich versäumt anzukündigen, dass dieser Neujahrsempfang aus meiner ganz eigenen Sichtweise dargestellt werden sollte. Das hat  den Parteien so nicht gefallen. Es ist ja schon Wahlkampf!

Und das Neue Jahr beginnt sodann auch mit einem Doppelknaller. TrendZum einen sind wir in Bebra im positiven Aufwind. D.h. der demografische Wandel wurde in Bebra umgekehrt. Wie die statistischen Zahlen des Landkreises belegen, hat Bebra als einzige Kommune mit einem deutlich dreistelligen Einwohnungzuwachs pro Jahr zugenommen, während der Landkreis insgesamt einen dreistelligen Einwohnerverlust hinnehmen musste. Im Verhältnis von Sommer 2013 bis Sommer 2015 sind in Bebra sogar insgesamt 218 Einwohner hinzugekommen. Und das war nicht auf die Flüchtlingsproblematik zurückzuführen, da die Zahlen nur bis Sommer 2015 vorlagen und bis dahin keine nennenswerten Flüchtlingsmengen in Bebra untergekommen sind. Hierzu ein Kommentar.Berlin

Zum anderen haben wir in Berlin die Förderurkunde "Nationale Projekte des Städtebaus" von Bundesbauministerin Hendricks im Beisein von Staatsminister Michael Roth (beide SPD) in Empfang nehmen dürfen. Zusammen mit meinen Mitarbeitern Patrick Schuster (Leiter des Bauamtes) und Stefan Knoche (Stadtentwicklungsgesellschaft) waren wir vor Ort in Berlin und wurden als eines von 46 förderfähigen Projekten mit unserem Bahnhofskonzept Bebra und einem Fördergeld von 3,5 Mio. Euro ausgezeichnet. Bis Ende 2019 muss das Projekt Denkmal Bahnhof Bebra abgeschlossen sein. Ohne die vermittelnde Hilfe von Staatsminister Michael Roth (SPD) wäre das Projekt wohl nicht möglich gewesen. Danke für die beeindruckende Führung im Deutschen Bundestag und den Blick hinter die Kulissen insbesondere der Teilahme an der Presskonferenz der Fraktionen.

HGVWieder ein toller Erfolg war die Winteraktion der Handels- und Gewerbevereinigung Bebra e.V. (HGV) in Zusammenarbeit mit der städtischen Stadtentwicklungsgesellschaft (SEB) und unseren Gewerbetreibenden. Im Rahmen des ersten verkaufsoffenen Sonntags im neuen Jahr, flankiert von vielen attraktiven Innenstadtveranstaltungen, die in diesem Jahr unter dem Motto "Feuer und Eis" standen, war die Stadt bei nicht ganz so beständigem Wetter gut besucht. Die Hauptpreise der Verlosung gingen nach Sontra, Bebra und Apfelstedt. Man sieht, dass Bebra weit über seine örtlichen Grenzen hinaus bekannt geworden ist und Kunden anzieht. Nur durch eine gute Zusammenarbeit mit HGV und SEB sowie der Stadt ist auch weiterhin der Erfolg garantiert.

 Eine weitere postive Nachricht der Telekom erreichte unser Rathaus. Die Telekom wird den weiteren Ausbau des Turbointernets für Bebra und Weiterode forcieren und bis Ende 2016 ausbauen und abschließen. Damit sind künftig weder Bebra, Weiterode noch Breitenbach, Lüdersdorf und Blankenheim, die schon in 2015 mit Highspeedinternet versorgt wurden, unterversorgt. Ein sogn. Marktversagen, wie das von der Breitband Nordhessen GmbH (BN-GmbH) verlangt wird, um aktiv zu werden, liegt daher nur noch in den übrigen Orsteilen Bebras vor. Bleibt aber abzuwarten, wie schnell die BN-GmbH hier diese Versorgungslücke wird schließen können. Ich persönlich glaube nicht, an einen schnellen Lückenschluss, da sich auch die Kosten für die BN-GmbH am Anfang rechnen müssen. Ein Lückenschluss wird daher nicht vor Ende 2017 zu erwarten sein. Deshalb favorisiere ich auch das sogn. Decklungslückenmodell durch Investitionsförderung der Kommune an Drittanbieter, um die letzten "weißen" Flecken in Bebra schnellstmöglich zum Lückenschluss zu bringen. Das kostet aber der Kommune ein bestimmtes Investitionsvolumen, welches zwar förderfähig ist, aber immer noch einen kommunalen Anteil voraussetzt. Bleibt daher abzuwarten, wann sich die BN-GmbH erklärt, die restlichen Ortsteile in Bebra anzubinden. Wenn dieser Zeitraum tatsächlich so lang sein wird, stellt sich die Frage, ob wir in Bebra nicht einen anderen Weg gehen sollten. Das wird die Politik zu gegebener Zeit zu entscheiden haben.

toomSo, nun ist er vom Landrat Dr. Koch hergerichtet worden. Der alte toom-Baumarkt in Bebra wird ab Februar für 400-600 Flüchtlinge als Notunterkunft im Rahmen einer sogn. Überlaufeinrichtung der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen herhalten. Dank der vielen fleißigen Helfer ist die Unterkunft zwar spartanisch aber immerhin so hergerichtet worden, dass man hier bedenkenlos eine so große Anzahl aufnehmen kann. Neben Einmal-Bettwäscheausgabe und einem Cateringservice sind auch Indoor-Sanitäreinrichtungen entstanden, die das Leben dort erleichtern helfen sollen. Ich wünsche mir einen friedlichen und erfolgreichen Start mit dem Projekt. In Gilfershausen hat sich der erwartete Einzug verschoben, weil angeblich niemand die Heizungsbefeuerung sicherstellen konnte.

DerschAn dieser Stelle möchte ich sodann einmal eine besondere Persönlichkeit vorstellen. Herr Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dersch hatte in 1995 das alte Apothekengebäude in der Apothekenstraße erworben und nach vielen Jahren intensiver Planung hat er sich entschlossen, aus dem alten Haus nach einer sogn. Kernsanierung, etwas neues entstehen zu lassen. Dort werden nun 7 Mietwohnungen mit einer Fläche von je 50-80 m² entstehen, die dem denkmalgeschützten Haus mit besonderer Atmosphäre einen neuen Innenstadtflair geben werden. Hier hat ein investitionswilliger Bürger einmal mehr gezeigt, dass auch das "Alte" erhalten werden kann. Gern wünsche ich mir weitere, gleichgesinnte Investoren. Es gibt noch einige erhaltenswerte Objekte in Bebra, die auf einen Sanierer warten.

Nun folgt das närrische Treiben. Nicht nur in Dusseldorf, auch in Bebra hat das Spektakel seinen Einzug gehalten. Der Wahlkampf ist eröffnet und ich nehme vorsorglich eine devote Opferhaltung ein und werde dem nichts hinzufügen.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... im Dezember 2015

Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und die Flüchtlingsproblematik nimmt nun auch in Bebra Fahrt auf. Eigentlich war es bislang gar nicht so schlimm für unsere Stadt und vorsorglich bekennt sich Bebras Politik zu der humanitären Katastrophe, die auf höchster, politischer Ebene und auf eine ganz besondere, beeindruckende Art und Weise versucht wird, zu lösen. Selbstverständlich werden wir Obdach gewähren und helfen, wo wir können.Solzer Hierzu haben wir bereits eine Führungsriege installiert. Meine geschätzten Mitarbeiter Isabel Steinbach und Friedhelm Eyert haben die Lage voll im Griff.

Unsere Bürgerinnen und Bürger in Solz haben dies bereits ebenfalls unter Beweis gestellt. Hier möchte ich einmal ausdrücklich das dortige bürgerliche Engagement unter der Führung des Ortsvorstehers Friedhelm Claus und der vielen Freiwilligen hervorheben und lobend erwähnen. In Gilfershausen wird dies nicht anders werden, da bin ich mir sicher. Auch hier werden bald die ersten Flüchtlinge erwartet.

Beim alten Toom-Baumarkt tat sich seit Mitte November nichts, weil sich die rechtlichen Voraussetzungen der Anmietung durch den Landrat etwas schwierig gestalteten. Nun wurden die Fakten geschaffen und die Schlüssel an den Landrat übergeben. Der alte Toom soll für bis zu 400 Flüchtlinge toomals Notunterkunft ab Januar zurecht gemacht werden. Für den Fall eines strengen Winters, hätten wir dann wenigstens ausreichende Kapazitäten für auf der Wanderung durch unsere Region befindliche Flüchtlinge frei.

Bereits im November wurde das neue Jugendzentrum eingeweiht. Viele Sponsoren hatten sich beim Innenausbau beteiligt. BeamerNun erhielt das Juze von der Firma Hahs.IT einen neuen Beamer für die Jugendarbeit gesponsert. Vielen Dank an Manuel Hahs für diese tolle Aktion.

SchwarzkittelDie Schwarzkittel sollen angeblich am Friedhof gewesen sein. Zwischenzeitlich hatte eine starke Bejagung der drei angrenzenden Reviere stattgefunden und es wurden über 30 Sauen zur Strecke gebracht, so dass der Bestand erheblich reduziert wurde. Das Problem dürfte damit vorerst beseitigt sein. Meinen Dank richte ich hier an die Jagdpächter, die in einer konzertierten Aktion Abhilfe schafften.

Mit dem TÜV und den Führerscheinprüfungen in Bebra ist es ein Kreuz. Der TÜV wollte Bebra schon vor Jahren verlassen, also ist er nun in diesem Jahr gegangen. An der monatlichen Miete für den kleinen Raum kann es nicht gelegen haben. Da stecken andere Motive dahinter. Aber Reisende soll man bekanntlich nicht aufhalten!

HaushaltFür 2016 konnte ich Bebras Politik erstmals seit vielen Jahren wieder einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen. In den vergangenen Jahren hatte man den Schuldenstand unserer Stadt sehr extensiv ausgeweitet. Für 2016 kommt es daher zu einer dennoch erforderlichen Neuverschuldung von ca. 4,4 Mio. Euro, um die angeschobenen Projekte der Stadtsanierung auch zu Ende bringen zu können. Mit einer pro Kopfverschuldung von ca. 1.200 Euro liegen wir allerdings noch im moderaten Rahmen. Dennoch sollten wir für die nächsten Jahre etwas sparsamer investieren, denn das angehäufte Defizit von rund 7,5 Mio. Euro muss ja auch noch ausgeglichen werden, wenn wir auch erstmals für 2016 ein positives Ergebnis von 47.000 Euro erwarten.

Künftige Projekte sollten sehr wohlüberlegt und finanzierbar angegangen werden. Wir haben einen erheblichen Investitionsstau im Bereich des Straßenbaus und der Gewerbeflächenerschließung, sowie ein offenes Brückenbauwerkprojekt und womöglich ein Tunnelprojekt zu stemmen.

TunnelZwischen den Jahren 2025 bis 2030 plant nämlich die Bahn AG die Sanierung des Bebrittunnels. Das wurde schon lange von der Stadt Bebra gefordert. Nun teilte die Bahn mit, dass man mit der Planung beginnen und die Stadt mit ihren Wünschen berücksichtigen werde. Selbstverständlich wird es uns viel Geld kosten, die Aufweitung der Verkehrsführung umzusetzen, denn die Bahn wird nicht mehr sanieren als der Tunnel heute hergibt. Dazu ist die Bahn auch nicht verpflichtet. Also gilt es doch, ab sofort jährliche Rückstellungen für dieses Projekt in künftige Haushalte einzuplanen, um nicht das städtische Bauvolumen mit weiteren Krediten finanzieren zu müssen, oder gar dem Bürger am Ende erklären zu müssen, dass man sich das gar nicht mehr leisten kann. Spätestens in 2025 wird sich das Zinsniveau für Kredite drastisch geändert haben und die Zeit des billigen Geldes ist dann vorüber.

InternetSeit Jahren klagen Bebras Gewerbebetriebe über eine schlechte Internetanbindung, ohne dass sich jemand darum gekümmert hätte, obwohl Bebras Geld gerade in den Industriegebieten verdient wird. In der Robert-Bunsen-Straße ist es ganz besonders schlimm, da dort die notwendigen Tiefbauarbeiten sowohl die Telekom als auch Unitymedia bislang abgeschreckt haben, die Infrastruktur dort neuzugestalten. Wenn auch die Stadt Bebra den Neuausbau der Robert-Bunsen-Straße plant, so wird es noch einige Jahre dauern, bis die Infrastrukturen im Turbointernetbereich geschaffen sind. Also dachte ich mir, versuchen wir es mal per Funk. Einen kompetenten Partner fand ich dann in der Firma Willich Elektrotechnik GmbH und zusammen mit Herrn Uwe Willich planten wir an einer Lösung. Die Richtfunkstrecke vom Dach des Rathauses funktioniert perfekt und bietet sehr hohe Übertragungsraten und Sicherheit. Demnächst sollen auch anderen Gewerbetrieben mit Unterversorgung die Funklösung angeboten werden. Damit wird Bebra wieder ein Stück interessanter für Gewerbetreibende, die bislang ihre Entscheidung gegen Bebra überwiegend auf die schlechten Übertragungsraten zurückführten.

Für das kommende Jahr 2016 wünsche ich Ihnen und Ihren Lieben alles Gute, Gesundheit und viel Erfolg und würde mich freuen, wenn wir uns beim traditionellen Neujahrsempfang am 21. Januar 2016 um 18 Uhr in der Aula der Beruflichen Schulen wiedersehen würden.

Ihr Uwe Hassl
Bürgermeister der Stadt Bebra

 

... das war im November 2015

Wir müssen weiter an unserem städtischen Image arbeiten, dachte ich mir und suchte nach einem Sponsorpartner, den ich auch dankenswerter bannerWeise im Bankverein Bebra fand. An unseren Stadteingängen stehen Rahmenträger, die wir für Eventankündigungen über das Jahr hinweg nutzen. In der Interemszeit sind die Ständer leider leer. Das müsste sich ändern lassen. So war mein Plan und zusammen mit Ralph Fischer von der Artlinewerbung entstanden vier Bannermotive, die nun die Stadteingänge unserer Stadt mit dem Spruch zieren: "Herzlich willkommen im schönen Be!bra". In den nächsten Jahren möchte ich noch mehr Farbe und neue Ideen in das Stadtbild bringen. Sie sind aufgerufen, mir Ihre Ideen mitzuteilen.

Die Flüchtlingsproblematik erreicht nun auch Bebra in größerem Ausmaß, denn der alte Toombaumarkt steht im Gespräch, als Überlaufeinrichtung für das Land Hessen herhalten zu müssen. Neben dem ehemaligen Herkulesmarkt in Bad Hersfeld, sollen voraussichtlich noch in diesem Jahr in Bebra bis zu 500 Flüchtlinge aufgenommen werden. Ich habe möglichst frühzeitig meine Bürgerinnen und Bürger darüber informiert und werde es auch zukünftig so halten. Es ist meine Pflicht als Bürgermeister, frühzeitig über anstehende Veränderungen in dieser hoffentlich einmaligen Krisenzeit zu berichten. Weil der Markt aber nicht ganz frei und unvermietet ist, kam es bislang noch zu keiner Anmietung. Wie werden sehen, wie sich die Situation in Bad Hersfeld anschickt. Diese Überlaufeinrichtungen werden in "Chefsache" vom Landrat Dr. Michael Koch errichtet und bearbeitet. Auch er informierte in einer Bürgerinformationsveranstaltung unserer Bürgerinnen und Bürger in der Aula des Beruflichen Gymnasiums über die beabsichtigte Anmietung und Umgestaltung des Toom-Baumarktes.

In Bebra wird fleißig investiert. Diesmal zeigt ein Landwirt, wie man sich weiterentwickelt und ein neues Standbein findet. Weder mit Milch noch mit der Schweinemast läßt sich ein Betrieb auf Dauer sichern. Deshalb ein weiterer Schritt in die richtige Richtung und die Investition in eine hochmoderne, artgerechte Hühnereiproduktion. Seit Mai hat die Familie Keßler nun eine Legeinrichtung für 15.000 Hennen geschaffen, die tagsüber in der Freilandhaltung auf großzügiger Fläche leben werden. Dazu kann man nur gratulieren und ich wünsche viel Erfolg.

Wiedereinmal mehr war ich eingeladen bei den Beruflichen Schulen in Bebra, um mercedesder Übergabe eines neuen Mercedes ML 250 Blutec an die Mechatroniker beizuwohnen. Die Firma Schade und Sohn aus Bad Hersfeld überreichten in Zusammenarbeit mit der Daimler Benz AG der Schule für deren Ausbildungsbetrieb einen voll funktionsfähigen Mercedes SUV. Den unermüdlichen Bestrebungen ihres  Schulleiters Wolfgang Haas und seines Kollegiums ist es zu verdanken, dass seit Jahren unsere Beruflichen Schulen über den Lankreis hinaus so gut angesehen sind. Ich wünsche ihnen weiterhin diesen Erfolg und freue mich schon bald wieder bei ihnen sein zu dürfen.

 Mehr als 200 Besucher fanden sich dann auch zum dritten Suppenfest in der Brüder-Grimm-Schule in Bebra ein. Bebras unterschiedliche Kulturkreise boten jeweils ihre besten Suppen den Besuchern zum Verköstigen an. Die Veranstaltung fand kurz nach den Pariser Attentaten statt und Integration funktioniert in Bebra besonders gut. In Bebra leben 60 verschiedene Kultur- und Nationalitätenkreise friedlich zusammen und so soll es auch bleiben. Bebra leistet seit Urgedenken seinen Beitrag zur Integration und solange wir uns gegenseitig respektieren, möchte ich dies auch weiterhin unterstreichen. Wir können durchaus kritisieren und unterschiedliche Auffassungen vertreten, denn die freie Meinungsäußerung ist auch ein Grundrecht. Aber handeln und Helfen sollten wir zusammen und einheitlich, denn das ist das Gebot in dieser schwierigen Zeit.

lidlUnd es wird weiter investiert. Nun sind wir wieder bei Lidl und Co. Lidl wird seinen bisherigen Markt in der Hersfelder Straße komplett neu bauen. Ein moderner, glas- und lichtdurchfluteter Markt nach italienischem Konzept. Lidl verfolgt ein neues Image, nämlich weg vom Discounter. Nachdem Aldi nun den größten hessichen Markt in Bebra betreibt, musste Lidl ja nachlegen, um seine Marktanteile zu erhalten und zu verbessern. Obwohl Lidl der größte Konkurrent von Aldi ist, sahen die Politiker in dem Projekt keine Gefährdung für die Innenstadtentwicklung am be! Hingegen war man bei dem Normamarkt im Bilder da ganz anderer Ansicht und sah den Aldi gefährdet. Ich habe dazu eine komplett andere Auffassung.


BahnhofNun geht es endlich am Bahnhofsvorplatz weiter. Nachdem ich diesen Sommer das Haus am Bahnhof räumen und abreißen ließ, konnten wir endlich den Fördergeldantrag stellen. Das Land unterstütz den weiteren Ausbau des Bahnhofs Bebra mit 1,3 Mio. Euro. Nun können wir endlich in die finale Phase des Umbaus eintreten. Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich schon gefragt, wann es endlich los geht. Dies stand immer in Abhängigkeit mit dem Abriß des als störend und häßlich empfundenen Objekts am Bahnhof. Die steile, unkomfortable Nottreppe wird deshalb bald der Vergangenheit angehören. Da sich nun alles zum Guten gewendet hat, packen wir es jetzt an. Bald wird auch dieser Bereich abgeschlossen sein. Bebra wird schön!

pyroSchließlich endete der November mit unserem schon traditonell gewordenen Weihnachtsmarkt zum 1. Advent. Kurz und intensiv von Donnerstag bis Sonntag fand am Rathausmarkt der Weihnachtsmarkt statt. Jedes Jahr mit einer kleinen Verbesserung. Diesmal habe ich für eine Beleuchtung und Dekoration des Rathauses zusammen mit unserem Hausmeister Stephan Werner gesorgt. Danke, Stephan! Das hast Du sehr gut umgesetzt. Aber das absolute Highlight sollte am Freitag die pyrotechnische Show am be! sein. Es waren mehr Menschen in der Stadt als berichtet wurde. Eindeutig mehr und wir waren alle be!geistert von diesem Event am be!, den man in Worte kaum hinreichend zu beschreiben vermag. In New York hätte man es nicht besser machen können als die Schaufenster der Firma Passarella mit einem spektakulären Event enthüllt wurden. Der Originalton einer Passantin an diesem Abend lautete: "Mit Bebra kann im Moment keiner konkurrieren!" Da freut man sich als Bürgermeister sehr. Doch mein Dank richtet sich an die Initiatoren dieses gelungenen Abends. Das Modehaus Passarella voran mit Dr. Dehnhardt und der HGV sowie der Unterstützung unserer SEB. Ohne diese gelungene Symbiose der Zusammenarbeit, wäre Bebra nicht das, was wir nun sind. Be!neidenswert!

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit!
Ihr Uwe Hassl Bürgermeister der Stadt Bebra

 

... der Oktober 2015

ist wie jedes Jahr, der Monat der Kirmes. Den Auftakt lieferte Bebra zur 25jährigen Wiedervereinigung mit dem Motto: "Grenzenlos". Die Kirmes knüpfte in diesem Jahr an ihren Vorjahreserfolg festzugbei nicht ganz so tollem, aber immerhin beständigen Sonnenscheinwetter am Sonntag, an. Sowohl der traditionelle Heimatabend, als auch die Streetparade streetparadeund der klassische Festzug lockten eine Vielzahl an Zuschauern ins Zelt und die Straßen von Bebra. So kann es die nächsten Jahre ruhig weitergehen. Wir sind auf einem guten Weg. Auf dem Weg, so gut zu werden wie die Weiteröder. Dort herrschte wieder Ausnahmezustand und für mich als Bürgermeister ist es immer wieder ein tolles Erlebnis, an dem Weiteröder Festzug teilzunehmen. Am Ende des Festzuges war ich dann nicht mehr zu halten und gab ein Stelldichein auf dem Kirmeswagen zuFestzug "Born in the USA" von Bruce Springsteen. Das hat mir außerordentlichen Spaß gemacht. Letztendlich schließt sich der Kirmeskreis zum Ende des Monats hin mit den Lüdersdorfern. Familiär gehalten und in der Halle traditionell gefeiert mit einer großartigen Theatervorführung der örtlichen Theatergruppe. Es wurde der Dorfschwank "Die Gedächtnislücke" aufgeführt. Der liebe Herr Ortsvorsteher, der es allen recht machen möchte und aufgrund eines Stoßes am Kopf für kurze Zeit über Gedächtnislücken klagt, die ihm beinahe zum Verhängnis werden. Dieser Schwank hat mir außerordentlich gefallen. Ich freue mich schon auf das nächste Stück im nächsten Jahr.

Sehr viel Zuspruch fand das 1. Kreiserntedankfest des Kreisbauernverbandes in Asmushausen, welches im Rahmen der 750-Jahrfeierlichkeiten erstmals aus der Taufe gehoben wurde. Anschließend wurde Kartoffelsuppe gereicht. Diese Veranstaltung hat mir auch sehr gefallen und sollte kreisweit jedes Jahr wiederholt werden. Zeigt es doch, dass wir mit unseren christlichen Werten verwurzelt und verbunden sind.

Bebras neue Mitte verändert sich fast monatlich. Die neue Postfiliale Postim ehemaligen "Spillner" Bekleidungshaus wird zum Monatsende schließen. Ich finde das in Ordnung, denn schön und ansehnlich war sie bestimmt nicht und lag auch nicht so zentral, wie man sich das vielfach wünschte. Nun wird sie ab November im be! zu finden sein. Durchgängige Öffnungszeiten, besserer Service und ansprechendes Ambiente wird von Herrn Vaupel, dem neuen Betreiber der Postfiliale, garantiert. Dazu wurde eine freie Ladenfläche im be! vermietet.  

WettbewerbWem es noch nicht aufgefallen sein sollte, aber in Bebra haben wir auch einige Literaten. Deshalb habe ich den Wettbewerb der Kultusminister von Hessen und Thüringen unterstützt, die zu einem Literaturwettbewerb junger Autoren zwischen 16 und 25 Jahren aufgerufen haben. Traut Euch nur und nehmt daran teil! Ich werde mich dafür einsetzten, auch mit Euch eine Lesung im be! zu arrangieren. Autorenlesungen kommen in Bebra sehr gut an. Wir möchten das gern verstärken.   

Wieder einmal mehr durfte ich nach Wiesbaden ins Ministerium fahren, IKEKum für unsere Orsteile die Anerkennungsurkunde im Dorfentwicklungsprogramm 2015-2014 von meiner "Lieblingsministerin" Priska Hinz in Empfang nehmen zu dürfen. Sie hatte uns schon das Preisgeld für die Teilnahme an "Ab in die Mitte" im April überreicht. Bebra ist als einzige nordhessische Kommune in diesem Jahr in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen worden. Dieses Programm löst das alte Dorferneuerungsprogramm ab. Künftig werden alle Ortsteile gefördert, wenn sich ein sogn. Dorfentwicklungskonzept nachweisen läßt, das aufgrund eines interkommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) erstellt wurde. Alles komplizierter, aber nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip, sondern mit Nachhaltigkeitsgedanken gefördert, und zwar bis zu einem Gesamtvolumen von 1,5 Mio. Euro. 

In der Gilfershäuser Straße wird es weiterhin bis Mitte Dezember wegen Tiefbauarbeiten an Kanal- und Versorgungsleitungen zu Unannehmlichkeiten kommen. Lieber Bürgerinnen und Bürger, Bebra verändert sich nachhaltig. "Herzlich willkommen im schönen Be!bra" heißt es dann. Bis dahin werden und müssen wir alle diese Umstände in Kauf nehmen. Wir müssen deshalb erst die Tiefbauarbeiten machen, bevor im Frühjahr nach dem Frost dann die eigentliche Straße gemacht werden kann. Deshalb kommt eine Zwischenfahrbahn drauf. Das ist keine Verschwendung sondern nachhaltige Erneuerungsplanung. Jetzt ist nicht mehr viel dran am Jahr. Ich hoffe, Sie haben alle inzwischen Ihre Gärten im Griff. Meiner ist zwischenzeitlich winterfest. Wir sehen uns spätestens am letzten Novemberwochenende zum traditionellen Weihnachtsmarkt.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... das war im September 2015

Der September hat mit einem spektakulären Ereignis aufgewartet. TurmspitzeDer Turmhelm der ev. Auferstehungskirche musste abgenommen werden, weil der Holzwurm im Gebälk nagt und die Gefahr besteht, dass die Turmspitze bei starkem Wind abstürzen könnte. Die gesamte Kuppel muss aber erneuert werden und der Kirchenvorstand rechnet mit einem finanziellen Mammutprojekt. Hoffen wir, dass das benötigte Geld zusammenkommt. Bis zur 1250-Jahrfeier unserer Stadt in 2019 sollte die Sanierung aber abgeschlossen sein.

Komisch war es sowohl den Anwohnern am Solzer Berg als auch den Heissluftballonfahrern, die im Wohngebiet notlanden mussten. Gott sei Dank ging alles gut.

Die Flüchtlingskrise erreicht nun auch Solz. Ab Oktober sollen Privatwohnungen für den Einzug von bis zu 32 Flüchtlingen herhalten. Die Wohnungen wurden vom Landkreis angemietet. Leider ist die Informationspolitik unserer Regierungen nicht offen und ehrlich zu den Bürgern. Tagtägliche Medienberichte lehren uns, dass die Welle unendlich zu sein scheint, doch hier "unten" gibt man nur beschwichtigende Erklärungen ab. Damit bin ich als Bürgermeister nicht einverstanden. Das geht so nicht!GTÜ

Das Kreiselfest in Bebra ist schon lange Institution geworden. Die Verbindung zwischen Gewerbegebiet rund um den Herkuleskreisel und der Innenstadt rund um das be! war eine gelungene Veranstaltung. An diesem Sonntag fand dann auch die Geschäftseinweihung der GTÜ-Kfz-Prüfstelle statt. In Bebra verfügen wir damit über eine eigene TÜV-Prüf- und Sachverständigenbegutachtungsstelle. Ich selbst habe diesen Sommer schon alle meine Fahrzeuge dort "tüven" lassen.

BGM und LR

Das Bebraer Traditionsunternehmen Richardt feierte sein 90jähriges Firmenbestehen. Eine Menge prominenter Leute waren eingeladen und ich konnte ein erstes offizielles Bild mit unserem neuen Landrat Dr. Michael Koch machen. Die Firma Richardt wurde im Jahre 1925 vom Malermeister Adam Richardt aus Breitenbach gegründet. Ich wünsche dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.

Das Jahr 2015 ist ein Jubiläumsjahr. Neben dem ersten Jahr unseres be! feiert Deutschland seine 25jährige Wiedervereinigung und Bebra die 25jährige Partnerschaft mit Friedrichroda in Thüringen sowie die 45jährige Partnerschaft mit Knaresborough in England. Wir erinnern uns ebenso an das Ende des Krieges vor 70 Jahren, wie an die Proklamation des Landes Hessens vor ebenfalls 70 Jahren. Unsere Stadt feierte ihre 80jährige Stadtgeschichte in einem "kleinen Staatsakt" im be! Als Referenten waren Herr Regierungspräsident Dr. Lübcke und Herr Schelske vom Hessischen Städte- und Gemeindebund eingeladen. Während Herr Dr. Lübcke über den Wandel der Zeit den Bogen von damals zur Gegenwart, namentlich der aktuellen Flüchtlingslage, spannte, referierte Herr Schelske über die Hintergründe, wie Bebra seinerzeit im Jahre 1935 aufgrund der nicht nachlassenden Bemühungen des damaligen Bürgermeisters Otto Kraffke zu seinen Stadtrechten kam. Dabei arbeitete Herr Schelske Staatsaktsehr sorgfältig heraus, dass es gut sei, wenn man auch über die nationalsozialistische Zeit resümiere. Er gelangte nämlich zu dem Ergebnis, dass die Stadtwerdung nicht einer Parteilaune zu verdanken gewesen war, sondern Bebra aufgrund des stetigen Wachstums der Bevölkerung aufgrund der Expansion der Deutschen Reichsbahn die formalen Voraussetzungen zur Stadtwerdung erfüllte und deshalb vom Prinzen Philipp von Hessen die Stadtrechteurkunde erhielt. Ich selbst hielt sodann meinen Vortrag über die Bürgermeister seit 1935 bis heute und deren Amtsdauer und Wirkungserfolge für unsere Stadt. Die Veranstaltung im be! war sehr gut besucht, begleitet von Kurzweil und den Celtic Ellis und gefiel den Besuchern, ebenso wie die Lesung von Tim Frühling in diesem Sommer. Daraus ist erkennbar, dass durchaus Bedarf an "geistiger Nahrung" in Bebra besteht. Wir werden solche Vortragsreihen deshalb fortsetzen.

InselsbegäudeNun steht es fest, die Stadt Bebra kauft von der Deutschen Bahn das historische Inselgebäude zum symbolischen Kaufpreis von einem Euro. Die Stadt wird Eigentümerin und ist in das nationale Projekt -Bahnhof der Deutschen Einheit- aufgenommen. Das Bundesprojekt fördert den Bahnhofsumbau mit 3,5 Mio. Euro bei einem 10%igen Eigenanteil unserer Stadt. Diese einmalige Chance und Herausforderung zum Erhalt des Bahnhofensembles (Lokschuppen, Kesselhaus mit Schornstein und Inselgebäude) durften wir uns nicht entgehen lassen. Die Stimmungsschwankungen einzelner politischer Strömungen unserer Stadt und der "Gärungsprozess" in dieser Sache seit der Bürgermeisterwahl vor 2 Jahren war notwendig und gut, um mit diesem Ergebnis eine breite Zustimmung zu erzielen. Nun gilt es straff und zielstrebig bis 2019 das Projekt abzuschließen.

Die Flüchtlinge kommen nun im Oktober nach Solz. Es ist nicht so, dass nur die Ortsteile belegt werden. Der Landkreis organisiert die Unterbringung bislang überwiegend mit privaten Vermietern. Die Informationsveranstaltung des Ortsvorstehers in Solz war sehr gut besucht und die Solzer sind verständnisvoll und hilfsbereit. Vielen Dank an die Solzer Bürgerinnen und Bürger. In Bebras Kernstadt wurden seit 2014 über 300 Flüchtlinge aufgenommen und privat untergebracht und es läuft ohne Probleme. Der Landkreis wird aber bis Ende 2015 noch im Mittel 800 Menschen zugewiesen erhalten, die untergebracht werden müssen. Auch für 2016 werden Flüchtlinge erwartet. Täglich kommen mehr als 10.000 Flüchtlinge in Deutschland an. Unsere Regierung auf Bund- und Landesebene bereitet derzeit aber nicht hinreichend die Bevölkerung auf diesen "Gau" vor. Denn bislang werden nur Beschwichtigungsparolen ausgegeben, dass es nicht beabsichtigt sei, Schulen und Sporthallen zu belegen. Das wird spätestens ab 2016 der Falls sein, wenn der private Wohnungsmarkt erschöpft sein wird. Man sollte so ehrlich sein, dies auch der Bevölkerung schon jetzt zu sagen. Das wäre ehrlicher.

Ach ja, und dann hatte ich wieder eine GärtnereiGrundsatzauseinandersetzung mit unseren Stadtverordneten und geriet wieder einmal mehr zur Zielscheibe der Fraktionen. Es ging um das ehemalige Gelände der alten Gärtnerei "Im Bilder", dort wo der alte Aldi-Markt bereits leer steht und der Eigentümer des Logo-Getränkemarktes um dessen Überleben kämpft. Vorwärts wollte er investieren, um sein Objekt für die Zukunft zu sichern. Ich kreierte ein Kleinstsiedlungsgebiet mit bis zu 15 bezahlbaren und barrierefreien, seniorengerechten Mietwohnungen. Die Realisierung des Projektes hätte einen Lebensmitteldiscounter erforderlich gemacht, weil nur so der Investor zusammen mit dem Kik-Markt im Siedlungsgebiet zwei feste Mietpartner bekommen hätte, um mit dessen Mieteinnahmen die Wohnungen kalkulieren zu können.

Das Investitionsvolumen hätte min. 5 Mio. Euro betragen und der Stadt Bebra keinen einzigen Cent gekostet. Nur deshalb dumm gelaufen, weil die Politiker zwar die Wohnungen gern gehabt hätten, aber keinen Discounter akzeptieren wollten. Das Eine war aber ohne das Andere aus Finanzierungsgründen nicht zu bekommen. Also stellte ich das Projekt im Ältestenrat (Fraktionsspitzen) vorher vor und redete im Ausschuss mit Engelszungen, um für das Projekt zu werben. Ich bot den Fraktionen an, in deren Sitzungen Rede und Antwort zu stehen. Freundlicherweise erhielt ich von Gemeinsam für Bebra (GfB) eine Einladung, die ich selbstverständlich wahrnahm. Von der CDU und SPD jedoch nicht. Die zogen es dann vor, mir vorzuwerfen, ich würde nicht mit ihnen reden wollen und zeigten so sehr deutlich, dass das Projekt in der Stadtverordnetenversammlung scheitern würde. Der Investor sah das genauso und mailte mir die Rücknahme seines Investorenangebotes. Wir waren übereingekommen, das Projekt nicht der Abstimmung zu überlassen, um es nach der Kommunalwahl im März 2016 nochmal auflegen zu können, da es andernfalls für ein ganzes Jahr "verbrannt" gewesen wäre. Ich habe mich dann an die Geschäftsordnung gehalten und zuvor aber meine Rede für das Projekt gehalten, weil ich zu 100 % dahinter stehe, um sodann den Antrag von der Tagesordnung zu nehmen. Das stieß auf Empörung, weil die Reden der Politiker nicht mehr gehalten werden konnten. Nun zuckte man einen vorbereiteten, neuen Antrag aus der Tasche und brachte diesen mit 2/3-Mehrheit auf die Tagesordnung. Ziel sollte ein Antrag sein, wonach die Stadt selbst das Gelände der alten Gärtnerei kaufen soll. Da fällt man glatt aus allen Wolken über einen solchen Alibiantrag! Vorher hätte es der Stadt nichts gekostet und jetzt versucht man sich selbst als Investor und stellt gar nicht mal die Frage, warum bislang das Gelände nicht vermarktet werden konnte, obwohl es sich im Angebot einer hiesigen Bank befindet. Bleibt abzuwarten, ob sich das Projekt über die Kommunalwahl retten lässt. Nun geht es auf zur Kirmes. Ich hoffe wir sehen uns und haben Gelegenheit für ein Gespräch.

Ich wünsche uns allen eine schöne Kirmes!
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... im August 2015

Ja, wir hatten einen tollen Sommer. Der Sommer war geprägt von Kurzweil und attraktiven Open-Air-Veranstaltungenopenair unserer Stadtmarketing GmbH mit Musik und anderen Darbietungen sowohl in der Stadt als auch am Baggersee in Breitenbach. Zusammen mit dem Team von CoolTours mit Thomas Silbermann und dem DLRG-Team von Andreas Tamme wurde am Baggersee ein Eventnachmittag über Badeverhalten am See abgehalten, der eine gute Resonanz beim Publikum hervorrief. So wurde vom DLRG über Verhaltensregeln an offenen Gewässern aufgeklärt und eine Rettungsaktion einer hilflosen Person demonstriert. Den Zuschauern konnte ich sodann erklären, welche Entwicklungen seitens der Stadt Bebra am Baggersee in Bebra geplant sind und einen Ausblick auf den BaggerseeeventVerfahrensstand geben. Für Kinder und Jugendliche wurden seitens unserer Stadtjugendpflege wieder die schon traditionell gewordenen Ferienspiele angeboten, so dass für jeden bestimmt in diesem Sommer etwas Passendes dabei war. Während der Sommerzeit gingen die Arbeiten am neuen Jugendzentrum weiter. Die Einweihung wird voraussichtlich im November sein. Eine neue Zentrumsleiterin konnte gefunden und eingestellt werden. Hierüber werde ich noch gesondert berichten. Und was lange währt, wird endlich gut! Am Bahnhof konnte ich endlich nach gut einem Jahr Prozessdauer das Haus Reinmüller abreißen. Hier soll nun endlich der neue Bahnhofsvorplatz entstehen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die erforderlichen Ausschreibungsverfahren sind im Gange und voraussichtlich nach der Kirmes wird angefangen. Auf der gegenüberliegenden Seite vom Bahnhof sind die Arbeiten am Dach des Lokschuppens am Laufen. Die Standsicherung ist der erste Bauabschnitt. Hierzu wird das Dach restauriert und das dazugehörige Mauerwerk. Später soll im Rahmen des Bundesprojektes Lokschuppen"Bebra-Nationaler Bahnhof der Einheit" eine komplette Sanierung des Ensembles Bahnhof Bebra bestehend aus dem historischen Empfangsgebäude, dem Lokschuppen sowie dem Schornstein mit Kesselhaus folgen.

Sommerzeit ist ja auch immer geprägt von "saurer Gurkenzeit". Da musste ich dann doch schmunzeln, was meine Aktion über den Gießkannenklau am Friedhof und mein UrlaubsbartKannen für Diskussionen ausgelöst haben. Aber einen Vorteil hatte es, so bleibt man im Gespräch und bekommt ein Problemchen gelöst. Vielen Dank an die vielen Spender, ob Firmen oder Privatleute, die einfach ein paar "Kannen" gemacht haben. Wir sind gut bestückt und für die Ortsteile bleiben auch noch welche.

Besonders gefreut hat es mich, dass ich den Breitenbächern, Blankenheimern und Lüdersdorfern nunmehr mit der Telekom das schnelle Internet präsentieren durfte. Die Veranstaltung in Breitenbach war bis auf den letzten Platz ausgebucht und es wurde deutlich, dass die Telekom in neue Glasfasertechnik investiert, und zwar auch in Bebra und seinen Ortsteilen. TelekomIn den nächsten zwei Jahren dürfte da noch mehr drin sein. Vectoring ist die neue Technik, die zur Anwendung kommt, d.h. das Internet wird durch Glasfaser an die Wohnungsbezirke herangeführt. Dort sind zentrale Modulationseinheiten gesetzt worden, die auf dem Rest des Weges bis zum Kunden die Lichtsignale auf die vorhandenen Kupferkabel modellieren. So werden Dämpfungswerte verringert, die wiederum schnellere Übertragungsraten ermöglichen, und zwar bis zu 100 Mbits/s im download und bis zu 40 Mbits/s im upload.

Unser städtisches Freibad hat auch eine neue Kinderrutsche bekommen, doch wird die Attraktivität unseres Schwimmbades in den nächsten Jahren noch besser werden, denn Nejat Sunel wird dort nun sein Fitnessstudio um einen Wellnesspark auf dem alten Minigolfplatzgelände erweitern. Hierzu wird die bisherige Nutzfläche von 600 m² auf 1.600 m² erweitert werden. Incl. aller Freiflächen wird das Areal eine Größe von 4.000 m² haben. Hier wird richtig investiert werden und das Schwimmbad wird eine beträchtliche Aufwertung erfahren. Ursprünglich plante man, den Wellnessbetrieb in die Fuldaaue zu verlegen. Weil dort mittelfristig kein Baurecht geschaffen werden kann, empfahl ich Nejat Sunel, seine Planungen auf das Schwimmbadgelände zu richten. Gern war ich bei der Umsetzung seiner Pläne behilflich, denn nur so können wir den Standort Schwimmbad für die Zukunft sichern.

StadtklangWie klingt eigentlich unserer Stadt? Im Zuge des Wissenschaftsprojektes Zukunftsregion 2030 können die ZuBRA-Kommunen Bebra, Rotenburg und Alheim typische Sounds auf die Seite Stadtklang 2015 hochladen. Da können die Bürgerinnen und Bürger mitmachen und auch Preise gewinnen. Typische Klänge unserer Stadt können als mp3 hochgeladen werden. Mitmachen und gewinnen.

Ja, und wie Sie sehen, ist am Ende des Sommers dann der Bart wieder ab. Er sollte auch nur ein kleiner, spaßiger Beitrag zum Sommerloch sein.

Und ganz zum Ende des Monats erreicht uns dann auch die Flüchtlingsproblematik in Bebra-Solz. Bislang blieb das immer unserer Nachbarkommune vorbehalten, aber auf private Vermietungen an den Landkreis haben wir keinen Einfluss. Die gesamte Flüchtlingspolitik in unserem Land lässt sehr zu wünschen übrig. Während eigentlich nur noch Zuteilungen schnellstmöglich abgearbeitet werden, war man auch noch nie wirklich in der Lage, offene Informationspolitik zu betreiben. Als Bürgermeister wurde mir noch nie mitgeteilt, wieviele Flüchtlinge der Landkreis der Stadt Bebra zugeteilt hat, weil der Landkreis überwiegend private Amietungen vornimmt. In Solz wäre wegen des vorhandenen Kindergartens und eines Schulbusverkehrs die Aufnahme von Familien ideal. Die Aussage des Landkreises lautet sinngemäß, man weiß ja donnerstags noch nicht einmal, was man montags für Zuweisungen aus Gießen erhält. Meine Forderung wäre daher eine Zwischenaufnahme vorzunehmen, um anhand der ankommenden Menschen, deren ethnischer Zugehörigkeit und deren Glaubensrichtung udgl. eine bestmögliche Verteilung vorzunehmen. Andernfalls sind Konflikte unweigerlich vorprogrammiert. Mit diesen ernsten Gedanken möchte ich meine Zusammenfassung für diesen Monat schließen.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... so war der Juli 2015

Der Monat Juli war geprägt von einer außerordentlichen Hitzewelle. beachpartySommerzeit total und Beachpartyfeeling auf dem Rathausmarkt im Rahmen unseres Sommerprogramms "Ab in die Mitte", das ich Ihnen nur ans Herz legen kann. Es finden noch einige Veranstaltungen statt. Ich hatte mir den ersten Erholungsurlaub als Bürgermeister gegönnt, allerdings immer wieder mit Unterbrechungen, um wichtige Amtsgeschäfte sogn. Chefsachen und Investorengespräche zu führen. Aufgrund unserer Projektbewerbung um Fördergelder für den Bahnhof, haben sich die intensiven Gespräche seit April nämlich gelohnt. Endlich wurden wir in das Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus" mit unserem Bahnhofskonzept aufgenommen und erhielten eine Förderzusage in Höhe von Euro 3,5 Mio. Bei einer Eigenmittelfinanzierung von lediglich 10 % rückt das sogn. Bahnhofsensemble Lokschuppen, Kesselhaus und historisches Empfangsgebäude nunmehr in greif- und realisierbare Nähe. Bebras Gremien werden demnächst darüber zu entscheiden haben.

Zum ersten Mal fand in der IVR Tagnnenstadt der von der VR-Bank ausgerichtete Familientag statt, dessen Schirmherrschaft mir freundlicherweise in die Hände gelegt wurde. Für die Ausrichtung dieses Events haben wir eigens die Innenstadt gesperrt. Hüpfburgen und Slalomstrecken, Hindernisparcours und viele andere Kinderattraktionen, die flankierend durch die Handels- und Gewerbevereinigung Bebra und deren Mitgliedsgeschäfte sowie der städtischen Marketing GmbH, begleitet wurden, boten an dem Samstag ein buntes Bild und Programm in der Innenstadt rund um das be! Ein toller Erfolg. Gern wiederholen wir diesen Event im nächsten Jahr und bedanken uns recht herzlich bei der VR-Bank und seinem Team rund um Ronald Englich, der HGV und der seb-GmbH. Eine Bildergalerie finden sie hier.

Weiterhin arbeiteten wir an dem hoch wissenschaftlichen Projekt ZuBRA 2030. Bis Ende März 2016 muss der Kommunalverband Bebra-Rotenburg-Alheim seine erste Zukunftsvision präsentieren. Es gilt bis dahin ein verifiziertes Leitthema unserer Region zu erarbeiten. Die Eisenbahnfreunde rund um den historischen Wasserturm feierten ihr 30jähriges Vereinsjubiläum. Zu diesem Zeitpunkt verweilte ich dienstlich in der Partnerstadt Knaresborough in England. Dort wurde das 45jährige Partnerschaftsjubiläum beider Städte gefeiert.

Die unendliche Geschichte nähert sich seinem Ende. Nach vier gewonnenen Gerichtsverfahren habe ich die TaxizentraleZwangsräumung des maroden Objektes in der Bahnhofstraße in Bebra veranlasst und mitgeholfen, dass Ehepaar umzuziehen. Das ist mir zwar nicht leicht gefallen, aber mit dem Rückhalt der Politik und den gewonnenen Gerichtsverfahren und unter dem Druck der Umbauarbeiten des Bahnhofsvorplatzes musste nun etwas passieren. Da auch kein weiteres Gerichtsverfahren der Eigentümerin bei Gericht anhängig gemacht wurde, war der Weg nun frei für die Zwangsräumung. Nach langer Diskussion haben die Bewohner dann eingesehen, das Objekt freiwillig zu verlassen. Dennoch haben wir den Umzug veranlasst und von unserer Seite aus auch mehr getan, als regulär bei Räumungen üblich ist. Dass ein solcher Umzug mit Unannehmlichkeiten für die Betroffenen verbunden ist, liegt zwar auf der Hand, aber den Betroffenen war lang und hinreichend bekannt, dass es zu einer Räumung zwangsläufig kommen würde. Für mich persönlich insoweit unverständlich, als die Betroffenen es offensichtlich trotz verlorener Prozesse nicht wahrhaben wollten, nun das Objekt freigeben zu müssen.

SaunaUnser Schwimmbad wird künftig um eine Sauna- und Wellnessoase attraktiver werden. Der Investor, der bereits am Schwimmbad seinen Fitnessbetrieb seit 20 Jahren unterhält, hatte sich an mich gewandt, sein ursprüngliches Vorhaben vom Baggersee auf das Gelände des ehemaligen Minigolfplatzes am Schwimmbad in unmittelbare Nähe zu seinem Fitnessbetrieb verlegen zu wollen. Aufgrund fehlenden Baurechts am Breitenbacher Baggersee konnte das Vorhaben einer Sauna- und Wellnessanlage dort nicht in die Tat umgesetzt werden. Der Investor fand bei mir offene Ohren, denn wir konnten zusammen die Politik davon überzeugen, dass die Erweiterung des städt. Schwimmbades um diese Attraktion ein Highlight für unser Schwimmbad darstellen wird, welches hilft, den Standort Schwimmbad nachhaltig zu verbessern und zu sichern. Eine solche Anlage hätte die Stadt Bebra aus eigenen Mitteln niemals stemmen können. Durch den Verkauf von Flächen und Gebäudeteilen an einen privaten Investor, erhält das Schwimmbad als konzeptionierte Gesamtanlage eine besondere Note, die im Landkreis ihres Gleichen sucht. Wir sind in Bebra auf einem sehr guten Weg!

Ein gutes Jahr nach dem schockierenden Brand in Semms Ecke wurde das historische GebäudeSemms Ecke im Rahmen einer kleinen Feierstunde nun eingeweiht. Die Verknüpfung des modernen be! mit dem historischen Semms Ecke ist dem Architekten Albert Hess definitiv gelungen. So kann niemand darüber klagen, dass wir nur abreißen. Das Gebäude ist bereits voll vermietet und beherbergt die mittlerweile bekannte Coktailbar von Sascha Moseberg und eine Steuer- sowie eine Vermögensberaterkanzlei. Ich wünsche den Geschäftsinhabern stetigen Erfolg.

Nun gibt es auch eine schlechte Nachricht. Die Postagentur in der Kasseler Straße wird zum Herbst hin schließen. Der Verlust der Postagentur ist für Bebra ein herber Schlag. Als zweitgrößte Stadt im Landkreis ist das nicht zu dulden. Deshalb arbeite ich zusammen mit der seb-GmbH an einer neuen Lösung, und zwar mit Hochdruck. Wir sind im Gespräch mit einem Investor.

Ich wünsche Ihnen einen be!schwinglichen Sommer und schöne Ferien. Besuchen Sie bitte unsere Veranstaltungen im Rahmen unseres Programms "Ab in die Mitte". Wir machen das ausschließlich für Sie! Hierzu lade ich Sie ganz herzlich ein, uns demnächst am Breitenbacher Baggersee zu treffen. Ich freue mich auf Sie und wenn Sie möchten, mailen Sie mir Anregungen und Wünsche an uwe.hassl@bebra.de .

Viele Grüße aus dem Liegestuhl vor dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... und das war im Juni 2015

Da plant man die Einführung einer Wettbürosteuer und muss sich vom Betreiber vorhalten lassen, "dass die Gier in der Stadtverwaltung derzeit grenzenlos ist." Wo die Gier steckt, dürfte doch auf der Hand liegen, schließlich unterhält der Betreiber nicht nur eine "Spielhölle" sondern auch noch ein "Wettbüro". Klar ist, dass damit jede Menge Geld verdient wird und manche Familien unter der Spielsucht des einzigen Verdieners erheblich leiden. Letztendlich darf man aber nicht verkennen, dass mit der Besteuerung auch ein Steuerungsinstrument der Stadt in die Hände gelegt wird. Wenn sich Bebras Stadtpolitiker auf die Agenda geschrieben haben, eine kinder- und familienfreundliche Stadt sein zu wollen, müssten sie auch nicht die Scheu vor der Einführung einer solchen Steuer haben. Bebra wäre die erste Kommune Hessens gewesen, die diese Besteuerung aufgrund einer Satzungsempfehlung des Hessischen Städte- und Gemeindebundes hätte einführen können. Nun trommelt jemand in der Presse und schon verlässt Bebras Politiker der Mut, diesen neuen Weg einzuschlagen, weil man ach so horrende Gerichtskosten befürchtet, wenn man den Prozess um die Satzung verlieren sollte. Wahrlich kein avantgardistisches Verhalten für eine aufstrebende Stadt, wobei die Gerichtskosten in diesem Fall sehr überschaubar wären.

Bei den Gebühren für die Biotonne scheut man aber offensichtlich nicht die Klagen der eigenen Bürger gegen die Vorhaltegebühr, wenn erstmal eine Befreiung ausgesprochen wurde. Während der Landkreis zurückrudern musste, hält der eigene Müllzweckverband an dem eingeschlagenen Weg dennoch fest und muss sich nun gegen 42 Klagen verteidigen. Diese Verfahren werden am Ende jedenfalls wesentlich mehr Geld kosten, als eine Klage gegen eine Wettbürosteuer. Manchmal versteht man die "Lokalmatadoren" dann doch nicht.

Unsere Region bricht auf, um Zukunftsstadt 2030 zu werden. Die ZuBRA-Gemeinden Bebra, Rotenburg und Alheim sind die einzige hessische Region, die an diesem hochwissenschaftlichen Entwicklungsprogramm des Bundes teilnehmen darf. Kernaussage ist: "Fit für 2030". Was dahinter steckt können Sie der Berichterstattung des Kreisanzeigers nachlesen, der auch in diesem Projekt als Medienpartner zur Seite steht.

Die erste Vereinskonferenz der Stadt BebraVereinskonferenz fand auf Beschluss der Stadtverordnetenversammlung statt. Initiator war die SPD in Bebra, die immerhin zwei Fragen formulierte, um das Publikum zu verwirren, während die anderen Fraktionsvertreter gar keine Fragen mitgebracht haben. Alles lief darauf hinaus, Bürgermeister mach' mal und so war es dann auch. Die Transparenz der Vereinsförderung in Bebra wurde erstmals mit dem Beamer an die Wand appliziert, was dann für Unmut in der Versammlung führte, weil es eben doch für einige Vereine zu transparent war. Für mich eine weitere Lehre, künftig von solchen Veranstaltungen Abstand zu nehmen. Wenn die Parteien und Fraktionen künftig eine Veranstaltung wünschen, sollten sie diese doch selbst durchführen oder aber im Rahmen einer Bürgerversammlung, die der Stadtverordnetenvorsteher ausrichten muss. Der Magistrat ist für solche Veranstaltungen eigentlich nicht zuständig. Sofern Bürgermeister und Magistrat das dennoch machen, so ist das reiner "goodwill". Eine Verpflichtung dazu besteht jedenfalls nicht.

Endlich konnte der Bahnhof Bebra als moderene Verkehrsstation eiBahnhofngeweiht werden. Nach gefühlten 100 Jahren Dornröschenschlaf endlich erweckt zu werden. Fertig ist er deshalb noch lange nicht, denn der Bahnhof Bebra ist noch ein gutes Stück in Arbeit, was den Lokschuppen, die Zuwegungen und das Mittelgebäude betrifft. Hierzu wird es bald mehr zu lesen geben. Viele Prominente um Bahn, der NVV und die Stadt haben sich eingefunden, um in gebührendem Rahmen, die neue Bahngleisgestaltung ihrer Bestimmung zu übergeben.

Tim Für die Kurzweil war in diesem Monat auch gesorgt. So konnte ich meinen Freund Tim Frühling, den bekannten HR-Wetter- und Radiomoderator, für eine Lesung im be! gewinnen.
"Der Kommissar in Badeshorts" so lautet der Titel seines neuesten Romans, der im Rahmen einer Autorenlesung im be! vorgestellt wurde. Präsentiert wurde der gelungene Abend von der Hoehlschen Buchhandlung. Wir waren uns schnell einig, weitere Lesungen, auch mit einheimischen Literaten, anzubieten. Das Interview mit Tim Frühling.

Die "Bitzenmühle" in Bebra wurde nun abgerissen. Sie ist eine von drei Mühlen in Bebra. Der Bebrabach, der seinerzeit umgeleitet wurde, speiste den sogn. Mühlgraben. Dieser wiederum trieb die sogn. Obermühle und Bitzenmühle an. Einzige und noch immer funktionsfähige Mühle ist nun noch die Nagelsmühle, die vom Solzbach getrieben wird. Also, für die Stelle der Bitzenmühle konnte ich nbitzenmühleun einen Investor finden. Die Firma Barwich-Bau wird dort einen Wohnkomplex mit 11 Eigentumswohnung errichten. Ein zweiter Komplex wird nicht ausgeschlossen. Seit vielen Jahren plante man dort, recht erfolglos allerdings, verschiedene Wohnkomplexe, wie z.B. ein Seniorendomizil. Reihenweise sind die Investoren abgesprungen. Mit meinem Amsantritt im März 2014 konnte ich kurzer Hand die Firma Barwich als Investor gewinnen, den Denkmalschutz zur Aufgabe bewegen, das Grundstück verkaufen und das Baurecht schaffen, damit es endlich losgehen konnte. Die Eigentumswohnungen liegen sehr zentral zur Innenstadt und sind barrierefrei und damit hervorragend für seniorengerechtes Wohnen geeignet. Durch die Bebauung wird außerdem eine weitere städtebauliche Missstandsentwicklung beendet. Ich bin sehr froh und auch stolz darauf, in so kurzer Zeit das Problem angepackt und gelöst zu haben.

Am Beruflichen GymnaSchuhmannsium wurden die Abiturzeugnisse ausgegeben. Hier bin ich immer regelmäßig eingeladen und geben den Absolventen ein paar gute Ratschläge für ihr Leben mit auf dem Weg. Und eine weitere Ruine in Bebras Innenstadt fällt nun endlich der Abrissbirne zum Opfer. Das alte Kaufhaus Schuhmann hatte seine besten Zeiten gesehen und auch hier fand sich ein Investor, der ein modernes Geschäfts- und Wohnhaus errichten wird. Der Eigentümer hatte sich endlich mit dem Investor einigen können. Die Stadt Bebra hatte das Projekt im Sanierungsgebiet begleitet. An einen Erhalt des Objektes war nicht zu denken, dies wäre zu kostspielig geworden und rechnet sich nicht mehr für einen Investor. Zu lange wurde an diesem Objekt nichts mehr reinvestiert, so dass der Abriss die ultima ratio in diesem Fall war.

Und dann gibt es noch immer diese "never ending story" der altenTaxenzentrale Taxizentrale am Bahnhof. Dieses Gebäude wird definitiv abgerissen. Zwei Eilverfahren der Eigentümerin vor der Kammer für Baulandsachen in Kassel haben wir für uns entschieden. Das Beschwerdeverfahren vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt hat die Eigentümerin auch verloren und ganz frisch in der Sache, das Urteil in der Hauptsache fiel Ende Juni auch zu Gunsten der Stadt Bebra aus. Wir haben also unsere Hausaufgaben absolut richtig gemacht. Nun droht die Zwangsräumung. Aber auch hier bietet unser Rechtsstaat die Möglichkeit, sich gegen die Zwangsräumung zur Wehr zu setzen. Damit rechne ich als Jurist ohnehin und werde die nächsten Tage gespannt beobachten. 

Sehr schockierend war dann zum Ende des Monats Juni der Badeunfall am Baggersee in Bebra. Ganz weit am Ende des Sees, badeten junge asylsuchende Männer aus Afrika, die offensichtlich nicht schwimmend konnten. In Unkenntnis der heimischen Gewässer, der Untiefen und trotz ausgewiesenem Badeverbots konnte einer der Männer das Ufer nicht mehr lebend erreichen und ertrank. Ich wurde von meinen Feuerwehrleuten informiert und aus einer Zeugnisfeierlichkeit zum Unfallort geordert, wo ich die Leichenbergung miterlebte. In den Tagen danach hat mich eine Frage beschäftigt, werden Asylsuchende überhaupt vom Landkreis als Träger der Verantwortung hinreichend auf das Leben in unserer Gesellschaft vorbereitet? Warum gibt es keinen Schwimmunterricht und keine Verkehrserziehung? Werden diese Menschen überhaupt auf die Gefahren, die wir schon vom Kindergartenalter her lernen zu erkennen, vorbereitet oder überlässt man sie sich weitestgehend selbst?

So, nun erlaube ich mir mal meinen ersten Sommerurlaub als Bürgermeister und bin dann mal eben weg. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer und schöne Ferien. Ich würde mich freuen, wenn wir uns bei der einen oder anderen Veranstaltung in unserer Stadt sehen würden. Wir können dann ja mal über das eine oder andere sprechen, was Sie so bewegt.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... so war der Mai 2015


Einige Dinge brauchen ihre Zeit dachte ich mir, als der Magistrat im August und September vorigen Jahres beschlossen hatte, die Verträge mit den fußballtreibenden und anderen Vereinen zu kündigen, die die städtischen Sportplätze und Sporthäuser nutzen. Also führte ich den Beschluss aus und kündigte die Verträge.Sportplatz Gleichzeitig hatte ich aber zu einer ersten Versammlung im November die Vereine eingeladen, um die geplanten Neuerungen anzusprechen. U.a. war geplant, leistungsfähige Aufsitzmäher für die Vereine zu beschaffen, damit diese künftig die Plätze selbst mähen sollten. Wie es hätte sein können, lesen Sie bitte hier unter diesem Link. Weitere Änderungen waren beabsichtigt, die aber in weiteren Besprechungen mit den Vereinen hätten geklärt und verhandelt werden können. Das erste Problem war dann, dass bei den Haushaltsberatungen im März die finanziellen Mittel von der Stadtverordnetenversammlung für den Bürgermeistervorschlag nicht zur Verfügung gestellt wurden. Damit war schon klar, dass trotz Meinungsbildung im Magistrat, die Parteien ihren eigenen Magistratsmitgliedern einen Strich durch die Rechnung machten, denn die Mäher sollten zum Jahresende gekauft und mit Saisionbeginn 2016 an die Vereine ausgeliefert werden. Das klappt nun nicht mehr und man hat mir wieder mal eine Parade gefahren, denn auf einmal bin ich der "böse" Bürgermeister, der den Vereinen Böses will. Allerdings sollte deutlich werden, dass obwohl der Magistrat einen Beschluss fasste und ich diesen auch regelkonform ausgeführt habe, die Parteien nun den Beschluss ihrer eigenen Magistratsmitglieder "torpedierten" in dem sie die dafür erforderlichen Mittel nicht bereit stellten, um letztendlich dem Bürgermeister wiedermal eins Reißleineauszuwischen. Das Ganze ist umso kurioser, als man gleichzeitig auch noch 3,5 Stellen am Bauhof wegstrich, ohne zu sagen, wie die Mäharbeiten an den städtischen Sportplätzen künftig noch aufrechterhalten werden sollen. Das Ganze gipfelte dann in der letzten Sitzung darin, dass man mir Seitens der SPD (Christina Kindler) und CDU (Thorsten Bloß) vorgeworfen hat, ich würde auf dem Schachbrett Schnellschüsse aus dem Bürgermeisterbüro vorbereiten. Das hat mich und den Magistrat verärgert und deshalb haben wir unsere Beschlüsse kurzerhand wieder aufgehoben und die Verhandlungen über neue Verträge habe ich nun eingefroren. Mögen sich nun die Parlamentarier erstmal untereinander einig werden, was sie denn vom Magistrat und Bürgermeister in dieser Hinsicht erwarten und den Vereinen zumuten möchten. Ich bin jedenfalls nicht bereit, hier den "bösen" Bürgermeister zu mimen, der die Vereine mit neuen Verträgen und Verhaltensänderungen überziehen will. Von mir aus bleibt alles beim Alten. Für mich allemal entspannter.

Wie soll es mit dem Empfangsgebäude, namentlich dem Inselsgebäude, am Bahnhof Bebra weitergehen? Ein großer Bahnhof fand diesmal im Rathaus statt. Wir hatten hohen Besuch. Herr Staatsminister Michael Roth hatte hierzu u.a.Bosse den Konzernbevollmächtigten der DB AG, Herrn Dr. Vornhusen, eingeladen. Zusammen diskutierten wir, die Möglichkeiten der "Übernahme" des Empfangsgebäudes durch die Stadt und stellten hierzu unsere beiden Konzepte um das Inselsgebäude vor, die sehr großes Interesse bei der Bahn fanden. Derzeit prüft die DB AG die Entbehrlichkeit des Gebäudes in einem 10-Schritte-Programm. Voraussichtlich bis zum Jahresende wird man uns das Gebäude zur Übernahme anbieten, und zwar im Wege eines Erbbaurechtes. Uns wurde schon jetzt nahe gelegt, in die Bauplanung einzutreten, weil die Bahn das Baugenehmigungsverfahren selbst bearbeitet und dieses mehrere Jahre in Anspruch nehmen könnte. Nur so sei gewährleistet, dass im Fall einer Bewilligung von öffentlichen Fördergeldern diese nicht aufgrund langfristiger Baugenehmigungsverfahren wieder verfallen werden. Die Parlamentarier werden also alsbald eine richtungsweisende Entscheidung über das weitere Engagement am Bahnhof treffen und auch in finanzielle Vorleistung treten müssen.

Eine ungewöhnliche Spende Palmeerhielten wir von einem Bebraner Ehepaar. Eine wunderschöne 4,5 m hohe Phoenixpalme, die einen würdigen Platz am Rathausmarkt erhielt. Das Ehepaar möchte unbenannt bleiben. Eine solch wunderschöne Palme hätten wir aus Stadtmitteln niemals erwerben können, weil es hierfür keine Haushaltsansätze gibt. Deshalb bin ich so dankbar für diese Schenkung und bin für weitere Offerten sehr offen.

Nun sagt man mir ja nach, ich sei der Facebook-Bürgermeister. Ich nehme das mal als Kompliment, weil ich damit auch sehr viele Bürgerinnen und Bürger erreiche, nachdem der "Blickpunkt Bebra" vielleicht aus Kostengründen oder aber auch aus anderen Gründen eingestellt wurde und die Presse auch nicht längst alles berichtet. Nun kann man teure Mängelmelderapps mieten oder aber findig sein. Deshalb haben wir die Seite "Mängelmelder der Stadt Bebra" auf Facebook eingerichtet. Sie müssen allerdings Mitglied des sozialen Netzwerkes Facebook sein, um Mängel in Schrift und Bild anzuzeigen, die wir auch bemüht sind, unverzüglich abzustellen. So sind wir ständig über kaputte Lampen, Müllablagerungen und sonstige Defekte informiert. Lesen sie den Bericht hierzu unter diesem Link.

Exemplarisch für die vielen Vorsommerevents durfte ich den 5. Crosslauf der Sozialen Förderstätten für Crosslaufbeeinträchtigte Menschen in den Fuldaauen eröffnen. Es war ein sehr schöner Event mit über 200 Teilnehmern aus verschiedenen hessischen Einrichtungen. Die Veranstalter und Betreuer haben sich sehr viel Mühe gegeben. Vielen Dank auch von meiner Seite aus. Ich habe mich sehr wohl bei Euch gefühlt.

Die Breitenbächer erhalten endlich ihren ersehnten Dorfmittelpunkt. Der alte Kindergarten wird hierzu im nächsten Jahr entkernt werden, d.h. das noch gut erhaltene Dach bleibt und die darunter befindlichen Räumlichkeiten werden entfernt. Entstehen soll ein moderner Dorfmittelpunkt und Kinderspielplatz.

Wieder wurde ein Stück "neues" Bebra fertig gestellt. Diesmal geht es um die sogn. "Grünspange". Der Verbindungsweg zwischen Busbahnhof und dem be! Ein besonderer Promenadenweg, wie ihn die HNA bezeichnete. Neue und eigene Projekte des Bürgermeisters stehen jetzt schon bevor. In den kommenden Monaten werde ich darüber hier berichten.

Ach ja, da war noch die Frage, ob wir eine Wettbürosteuer einführen sollten oder nicht. Immerhin wären das weitere 12.000 Euro Steuereinnahmen für unsere Stadt gewesen. Doch den Stadtpolitikern fehlte hier der Mut, als erste Gemeinde Hessens die Satzung des Hessischen Städte- und Gemeindebundes einzuführen. Ich kann diese "peinliche Angst" nicht verstehen. Auf der einen Seite fordert man von Bürgern und Vereinen mehr und mehr und auf der anderen Seite fehlt der Mut, eine bislang gerichtlich noch nicht bestätigte Satzung zur Besteuerung von Wettbüros einzuführen. Abgesehen von der Steuerungsmöglichkeit auf die Verbreitung solcher Etablissements Einfluß zu nehmen, verzichtet man außerdem auf bares Geld.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Bürgermeister Uwe Hassl
uwe.hassl@bebra.de

 

... das war im April 2015

Vielen Dank an den Kreisanzeiger, der mich auch in diesem Jahr bei meinem Aprilscherz unterstützte. Sehen Sie mir es bitte nach, aber das macht meinen Job doch etwas entspannter und angenehmer. Geplant Jetpilotwar nämlich ein Landeplatz für Multikopter vor dem Rathaus. Stutzig hat mich gemacht, dass sich kein Politiker zu Wort gemeldet hat, der mein Ansinnen sogleich unterbinden wollte; versucht man doch seit geraumer Zeit, die Ideen des Bürgermeisters leerlaufen zu lassen.

So hatte ich für die 1250-Jahrfeier in 2019 beabsichtigt, unsere Stadtchronik neu aufzulegen. ChronistenSie sollte virtuell und in haptischer Form, so wie man auf Neudeutsch sagt, die beide bisherigen nicht mehr reproduzierbaren Chroniken und deren Aktualisierung beinhalten. Ferner sollten die Ortsteile berücksichtigt werden und sämtliche Urheberrechte bei der Stadt liegen, um die neue Chronik jederzeit fortschreiben und reproduzieren zu können. Eine anspruchsvolle Aufgabe für eine anspruchsvolle Stadt und ein anspruchsvolles Zeitgeschehen zur 1250-Jahrfeier. Doch dafür haben Bebras Stadtpolitiker nichts übrig und verwiesen meine Idee in die Etappe. Mit Minimalbudget ausgestattet suche ich nun nach Chronisten, die ehrenamtlich helfen sollen, eine irgendwie geartete neue Chronik auf die Beine zu stellen. Ansonsten bleibt nur der Rahmen für eine Broschüre im "Comicheftchenformat".

"Herzlich WilllkommenFür immer 36179!", so heißt der neue Rappsong von Daniel Kör aus Bebra. Bei den Youngstern schon lang ein Insidertipp. Für ewig Gestrige ist da kein Platz. Schauen  Sie sich das Bild rechts bitte genauer an. Endlich, nach gefühlten 18 Jahren nackter "Hinkelsteine" am Herkuleskreisel, habe ich mir was einfallen lassen, um unsere Gäste und Bürger "Herzlich Willkomen in Bebra" zu heißen. Kleine Sache, großer Erfolg! Da hätte man auch schon früher mal drauf kommen können. Vielen Dank an den Steinmetzbetrieb Balduf aus Bebra für die freundliche Realisierung auch bei diesem Projekt.

Um die ZuBRA-Region Bebra, Rotenburg und Alheim bewegt sich wieder was. Als einziger hessischer Sieger konnten wir einen Förderpreis von 35.000 Euro abräumen. Als Zukunftsstädte(-Region) werden wir künftig unter Einbeziehung des Bürgerdialogs mit den politischen Lokalmatadoren u.a. eine nachhaltige Vision über unsere kommunale Entwicklung erarbeiten. Im Fokus stehen dabei neue Gebäudekomplexe, nachhaltige Energien und der demografische Wandel.

Das Ende naht. Endlich werden Sie sagen. Das alte Kaufhaus Schuhmann hat seine besten Zeiten hinter sich gelassen. Viele Jahre hat es vor sich hin gegammelt und nichts ist mehr zu retten. Die Abrissbirne rückt demnächst an. Na egal. Platz für Neues muss eh her und das neue Konzept wirKaufhausd gut und beseitigt diesen städtebaulichen Missstand nun endlich. MVZEs weicht einem modernen Wohn- und Geschäftshauskomplex in modernem, zeitgemäßen Baustil dieser Dekade. Darin findet das medizinische Versorgungszentrum (MVZ) und eine Apotheke sowie eine ganze Anzahl von Eigentumswohnungen Platz und schließt damit eine Bedarfslücke in Bebra. Weitere Projekte stehen am Start und darüber werde ich zu gegebener Zeit berichten.

Und dann haben wir noch ein Preisgeld gewonnen. Zum zweiten Mal hat die Stadtentwicklungs GmbH beim Landeswettbewerb "Ab in die Mitte" mit dem Projekt "Grenzenlos-Alle(s) unter einem Dach" ein Preisgeld von 20.000 Euro gewonnen. Freudestrahlend konnten wir den Preis in Gersfeld von Frau Ministerin Priska Hinz im Empfang nehmen. Ohne die mühevolle Arbeit unseres Teams der SEB! mit Stefan Knoche, Michael Lehn und Janina Hoffmann, hätte das sicherlich nicht geklappt. Vielen Dank! Gefördert werden mit dem Preis die Bemühungen der Städte, den innerstädtischen Handel zu stärken und zu kräftigen. Weg von der grünen Wiese, hinein in die Innenstadt lautet das Motto des Projektes. Freuen Sie sich auf einen schönen Festivalsommer 2015. Das Jugendzentrum (Juze) steht nun in der Kerschensteiner Straße am Funpark. Ein gelungenes Objekt, um das uns viele beneiden werden. Weil wir hier aufgrund meiner Vorgaben streng im Finanzrahmen bleiben wollten, mussten wir einen völlig neuen Weg einschlagen. Nun steht der Innenausbau an und hier wird Kreativität erforderlich werden. Doch darüber an anderer Stelle zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

UndLokschuppen schon wieder gab es Fördermittel. Diesmal 250.000 Euro von der Europäischen Union für den Lokschuppen bestimmt. Alles fein, werden Sie nun denken, aber glauben Sie mir, ich mache mir ernsthafte Sorgen über die Durchführbarkeit des Projektes, denn zwar läuft die Ausschreibung, aber was ist, wenn sich keine Firma findet, die das alte marode Bauwerk "retten" will. Dann verfallen nämlich die Gelder. Hier ist ein Individualist gefragt. 

Im Rahmen der 750-Jahrfeier in Asmushausen feierte man die Walpurgisnacht im Steinbruch. Mancher Besen musste deshalb stehen gelassen werden, um nicht die Fluglizenz zu riskieren. Gerne lade ich mal zu einer Probelandung auf dem Rathausplatz ein. Zu guter Letzt noch ein Hinweis. Wenn Sie auf Facebook aktiv sind, sollten Sie sich als Mitglied in der Gruppe "Mängelmelder der Stadt Bebra" anmelden. Die Gruppe habe ich initiiert, um Mängel, wie defekte Lampen, illegale Müllablagerungen, sonstige Defekte oder Missstände gemeldet zu bekommen. Wir kümmern uns um Ihr Anliegen. Wir alle wollen nämlich eine schöne und saubere Stadt in der alles funktioniert. Sodann wünsche ich Ihnen einen schönen Wonnemonat Mai und hoffe, wir sehen uns mal bei Gelegenheit auf ein Schwätzchen.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

 ... so war der März 2015

Nun lässt der Frühling hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten. Sehr geehrte Leserinnen und Leser dieser Seite, es gibt wieder einiges zu berichten, was so im März los war. Hinter dem Biberkreisel steht eine kleine Geschichte. Ursprünglich wollte den Biber des Steinmetzmeisters Balduf niemand so richtig haben und als ich von der Geschichte erfuhr, war ich von dem Biber überzeugt. Ein Ehrenplatz musste gefunden werden. Hier lesen Sie nun die wahre Geschichte vom Biber. Biber

So, und der Ärger um die Stadtbücherei ist nun auch zu den Akten gelegt. Der Verlust war groß, doch das Kleinod einer Ein-Quadratmeter-Bücherei in der englischen Telefonzelle ist gut angekommen. BücherzelleBücherspenden möchten jedoch bitte künftig im Rathaus abgegeben werden. Ich habe zwischenzeitlich schon zwei Kartons aus der Zelle abholen müssen, die dort abgestellt wurden und die Zelle verstellt haben.

Mit der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg, der artline-werbeagentur und unserer SEB-Stadtmarketing GmbH konnte ich einen ansprechenden neuen Look für das Bürgermeisterbüro erhalten. Endlich mal bunte Farben im corporate identity zu unserer Bürgerbroschüre und das zum Nulltarif.

BgmBüroAnlässlich ihrer Ausstellungseröffnung durfte ich die Firma UlrichFa.Ulrich als eines der Bebraner Vorzeigeunternehmen in meiner Rede hervorheben und bot den Unternehmern den Schulterschluss mit unserer Stadt an.

Es war ein starkes Ringen am Vorabend vor der Stadtverordnetenversammlung im Ältestenrat für eine erforderliche Mehrheit der Stadtverordneten zu werben, die sich dann doch geschlossen hinter mich stellten, um den Abriss des Objektes Bahnhofstraße zu beschließen. Bahnhofstraße

 

Wiedermal mehr hat sich gezeigt, was der Bürgerwille zu leisten vermag. Die 650 Unterschriften der Weiteröder haben die Deutsche Bahn beeindruckt. Die Fußgängerbrücke in Weiterode bleibt zunächst erhalten. Und auch die Brücke in Blankenheim ist weiterhin im Gespräch. Mein Appell an die Hundehalter, die in diesem Bericht gemeint sind, wird wohl ungehört verhallen. Danke an alle Diejenigen, die die "Tütchen" schon länger nutzen. Neue Kräfte haben es nicht einfach. Das Bürger Forum Bebra startet und möchte dem Bürgerwillen zu mehr Gewichtung verhelfen. Ja, und dann fragt man sich, was die gute alte Tante "SPD" so von mir erwartet. Vom Rollentausch und Kaffeetrinken liest man da in der Zeitung. Ein Artikel, der der Auslöser für eine fraktionsübergreifende Aussprache werden sollte. Taktik zahlt sich aus. Das Haus am Bahnhofsvorplatz wird bald Geschichte sein. Die Stadtverordneten stehen geschlossen und auch der Haushalt für 2015 steht und wurde beschlossen. Leider mit ein paar erheblichen Einschnitten, denn bei 3,5 Stellenstreichungen auf dem Bauhof und dem Unverständnis dafür, wieso Sportplätze nicht von den Vereinen mit einem Aufsitzmäher künftig selbst gemäht werden können, werde ich nun in den personellen Notstand geraten, wie der Bauhof künftig noch seinen vielschichtigen Mähaufgaben wird nachkommen sollen. In anderen Kommunen ist es schon Jahre Usus, dass die Fußballvereine über Mäher verfügen und selbst mähen. Wir müssen hier acht Fußballplätze mähen und das in der Hochsaison zweimal wöchentlich. Nach spätestens zwei Jahren hätte sich die Ausgabe für die Mäher bereits amortisiert gehabt. Da bleibt mit persönlich nur ein Kopfschütteln. Stattdessen wird eine Vollzeitkraft nun weiterhin dem Bauhof abgezogen und der muss mähen, mähen, mähen und mähen. In der Hauptsaison fehlen mir somit 4,5 Fachkräfte am Bauhof. Die Bürger möchten sich schon jetzt auf erhebliche Einschränkungen der gewohnten Dienstleistungen unseres Bauhofes einstellen.

Das Milchglasgeländer am Bahnhof hat die Gemüter erhitzt. MilchglasZwischenzeitlich haben wir es wieder abgebaut. Unglücklich gelaufen, kann ich da nur sagen. Lang vor meiner Zeit bestellt gewesen und dann kein Durchblick mehr gehabt. Schade um das Geld. Die einzige richtige Entscheidung wäre, die alte Bahnhofstraße in ihrer jetzigen Fahrtrichtung als Einbahnstraße umzukehren. Dann könnte die Milchverglasung bleiben. Teilen Sie mir doch mal Ihre Meinung dazu mit.

Ein weiteres Stück Geschichte Bebras wird demnächst von der Abrissbirne heimgesucht werden. Das Kaufhaus Schuhmann wird endlich abgerissen. Es muss einem mehrstöckigen modernen Wohn- und Geschäftshauskomplex weichen. Eigentümer und Investor sind sich einig geworden. Die Stadt Bebra konnte hier nur grundstücksordnend über unseren Sanierungsträger behilflich sein. Schon in einem Jahr soll das neue Gebäude fertig sein.Schumann Dann war da noch die Landratswahl, bei der die Politiker vielfach die geringe Wahlbeteiligung moniert haben. Dazu sage ich halt nur, dass Nichtwählen auch ein Recht des Einzelnen ist; sich aber die Politiker mal fragen sollten, wie man was verbessern könnte, als nur auf den Nichtwählern herumzuhacken. Nun haben wir Bürgermeister auch einen neuen Dienstvorgesetzen bekommen. Einen weiteren Juristen, wie ich. Kein Wunder, dass wir uns verstehen werden. Dafür war aber unser verkaufsoffener Sonntag gut be!sucht und das be! war wieder einmal mehr Magnet und Anziehungspunkt auch bei schlechtem Wetter. Die Handels- und Gewerbevereinigung und die Centerleitung des be! müssen künftig auch weiterhin so gut zusammenarbeiten. Nur so ist der Erfolg garantiert.

Viele Frühlingsgrüße
Ihr Bürgermeister
uwe.hassl@bebra.de

 

... das war im Februar 2015

Meine sehr geehrte Leserschaft. Mit Ablauf des Monats Februar habe ich nun mein erstes Bürgermeisterjahr absolviert und so, wie mir aus den Reihen der Bürger mitgeteilt wurde, war ich nicht schlecht dabei und habe meinen Job gut gemacht. Man sagte mir, ich solle am eingeschlagenen Weg festhalten. Das entsprechende Interview zum ersten Amtsjahr hatte ich diesmal der HNA gegeben. Am Anfang des Monats stand dann die Freisprechungsfeier von 65 Handwerksgesellen bei der Kreishandwerkerschaft auf dem Plan. Ich freue mich ganz besonders, an dieser traditionellen Veranstaltung im Saal Alt Bebra des Hotels Hessischer Hof teilnehmen zu dürfen und den Junggesellen immer ein paar Worte mit auf dem Weg zu geben.Handwerk

Die alte Fuldabrücke in Blankenheim ist in keinem guten Zustand mehr. Eine Sanierung wäre voraussichtlich genauso teuer, wie ein Neubau. Doch das werden uns ganz exakt die nun endlich beauftragten Planer sagen können, die derzeit einen Planungsauftrag abarbeiten. Später werde ich dann die Blankenheimer informieren.Brücke

Die Beruflichen Schulen in Bebra feierten ihr 125jähriges Bestehen. Auch ich bin mal in diese Schule gegangen und bin sehr stolz darauf. Als Geschenk überbrachte ich Herrn Schulleiter Haas einen Leuchtturm. Ein Leuchtturm für die herausragende Arbeit und richtungsweisenden Entscheidungen, die für den Schulstandort Bebra getroffen wurden. 125

In diesem Monat war es nun soweit, denn als Bürgermeister konnte ich erstmals den Haushaltsentwurf für 2015 in das Stadtparlament einbringen. Das anfängliche Defizit von rund zwei Millionen Euro, welches ich zum Amtsantritt übernehmen mußte, konnte schon im ersten Jahr auf nur noch 600.000 Euro reduziert werden. Doch die Stadtsanierung wird in den nächsten Jahren noch ihren Tribut von der Stadt verlangen.

Die Standortschließung der Alheimer Kaserne in Rotenburg brachte die Bürger auf die Straße und der Protest zeigt hoffentlich noch seine Wirkung in Berlin. Als Bürgermeister unserer Stadt solidarisierte ich mich mit meinen Kollegen aus Rotenburg und Alheim. Entsprechende Unterschriftenlisten für den Erhalt der Kaserne liegen auch bei uns im Foyer des Rathauses aus. Biber

Endlich fand der Biber von Andrè Balduf seinen würdigen Platz im Kreisel. Sein Meisterstück spendete der Steinmetzmeister unserer Stadt. Künftig wird sich hoffentlich der Name Biberkreisel einprägen. Für unser Stadtwappentier ein durchaus gelungener Auftritt an exponierter Stelle, so wie es sich für ein Stadtwappentier auch gehört, wie ich finde.

Unser Ortsteil Asmushausen putzt sich für die 750-Jahr-Feier in diesem Jahr besonders heraus. Die Dorferneuerung macht es möglich und so entstehen neue Bauplätze in der Dorfmitte, die incl. zwei alten Fachwerkhäusern in dreifacher Hinsicht eine Förderung für interessierte Bau- und Sanierungswillige bieten könnenNun droht uns schon in diesem Jahr ein Hausärztemangel in Bebra. Unverhofft hat ein örtlicher Hausarzt seine Praxis aufgegeben. Ein weiterer Mediziner will in diesem Jahr noch aufhören. Die Nachfolgefindung ist nicht einfach, aber es läuft was. Problematisch ist die Vergabe von neuen kassenärztlichen Zulassungen. Hoffentlich habe ich Erfolg damit, weil ich mich als Bürgermeister in die Vergabepraxis der Kassenärztlichen Vereinigung sogleich eingeschaltet habe. Und dann gab's da noch den Bericht über die Gründung des neuen politischen Bürger Forum Bebra. Ich begrüße ja das Engagement der Bürger, sich parteilos ebenfalls engagieren zu wollen. Mit der Gründung hatte ich aber nichts zu tun. Meine fast zeitgleiche Wunschäußerung im Interview der HNA nach einer neuen Liste zur nächsten Kommunalwahl, die den Bürgermeister unterstützen sollte, war in Anlehnung an Bad Hersfeld gemeint gewesen. Dass nun zwei Tage später nach meinem Interview mit der HNA der Gründungsbericht über das Bürgerforum im Kreisanzeiger zu lesen war, hatte dann bei einigen Altparteianhängern für Wirbel gesorgt. Das fand ich persönlich amüsant, denn schon entstehen Ängste und Mißgunst gegenüber einer vielleicht neuen Kraft im Parlament, die eigentlich auch nur das Beste für unsere Stadt wünscht. Schließlich wurde dann im Stadtteil Lüdersdorf die Einrichtung einer Jugendfeuerwehrgruppe gegründet. Für Nachwuchs ist also gesorgt. Damit verfügen wir in Bebra über insgesamt 10 Jugendwehren. So, dann sind wir mal gespannt, was der Monat März alles für uns feil halten wird.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

... das war im Januar 2015

Upps, meine lieben Bürgerinnen und Bürger, schon 1/12 von 2015 um und gleich auch 2/12 meiner ersten Amtszeit. Kaum zu glauben, aber wahr. Was war besonderes im vergangenen Monat? Zunächst war da der doch recht erfolgreiche Neujahrsempfang, den wir auf neue Füße gestellt und vom Umfang her heruntergefahren haben, um auch noch finanziellen Spielraum für unseren diesjährigen Festakt anläßlich der Verleihung "80-Jahre-Stadtrechte" zu haben. In Bebras größtem Stadteil wurde der weiteröder Ortsvorsteher neu gewählt. OVWeiterodeIch freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Andreas Nölke. Ärgerlich war der Umtrieb von Graffitisprayern in Bebra und der damit verbundene Schaden an unseren neuen Gebäuden. Eine Auslobung von Euro 500 hat bislang nicht zur Ergreifung der Täter geführt.

Der Haushalt 2015 wurde von mir den städt. Gremien vorgelegt. Auch hier hatten wir eine moderne Präsentation vorbereitet. Trotzdem bleibt noch ein Fehlbetrag von rund 600.000 Euro abzubauen. Das werden wir zwar schaffen, aber unsere Investitionen können künftig nicht so weitergehen, wie Sie dies aus der Stadtsanierung der letzten Jahre kennen. Wir werden unser Engagement künftig zurückschrauben müssen. Schulden von 15,7 Mio. Euro gilt es für künftige Generationen zurückzufahren. Die Neuverschuldung müssen wir eindämmen.

Die Erfolgsgeschichte unseres be! war der Presse ein Bericht wert. dasbe!Die Winteraktion der Handels- und Gewerbevereinigung in Bebra hatte wiedermal ihren Erfolg. Die Autoverlosung fand auf dem gut gefüllten Rathausmarkt statt. Der erdgasbetriebene VW-up ging nach Asmushausen.Autoverlosung Dort findet in diesem Jahr auch die 750-Jahrfeier statt, die mit umfänglichen Veranstaltungsaktionen über das ganze Jahr verteilt aufwartet. Achten Sie bitte auf die Veranstaltungshinweise. Die Asmushäuser freuen sich über Ihren Besuch.

In Bad Hersfeld hat man neben Alheim und Rotenburg nun ebenfalls das Parlament verkleinert. In Bebra findet sich in den Fraktionen angeblich keine Mehrheit. Wir haben mal die städt. Gremienmitglieder abgezählt. In allen Bereichen von Parlament über Magistrat und Ausschüssen, Ortsbeiräten, Kommissionen und Aufsichträten und sonstigen Gremien sind 139 verschiedene Köpfe in unserer Kommune mit der Wahrnehmung von Interessen betraut. Nicht immer sind das 139 verschiedene Ansichten, aber immerhin 139 mal unterschiedlich artikulierte Ansichten. Effizienter und arbeitsfreundlicher könnte in der Tat eine Verschlankung der städt. Gremien sein. Billiger wäre sie allemal. Soweit Sie Karnevalisten sein sollten, wünsche ich Ihnen eine närrische fünfte Jahreszeit. Ich bin es nicht, bin aber vorbereitet für den Fall der Fälle.

Viele Grüße aus dem Rathaus
Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

         

Januar 2015

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Ich wünsche Ihnen für's Neue Jahr 2015 alles Gute. Bleiben Sie gesund und munter. Das Jahr 2014 hatte es schon in sich gehabt für unser geliebtes Städtle. Warten wir erst mal, was das Jahr 2015 zu bieten hat. Es wird noch besser. Ich würde mich sehr freuen, Sie zum Neujahrsempfang am 15.01.2015 um 18 Uhr in der Aula des Beruflichen Gymnasiums in der Auestraße in Bebra begrüßen zu dürfen.

Zur Weihnachtssitzung gab es dann noch mal Befindlichkeitsstörungen im Stadtparlament. Zur Klarstellung möchte ich hier mitteilen, dass es aufgrund eines von mir, dem Kreisanzeiger gegebenen Interviews, zu offensichtlichen Missverständnissen bei Bebras Politikern kam. In dem Interview habe ich aber unter Hinweis auf die übliche Zitierweise auf einen Aufsatz des Bundes der Steuerzahler in Hessen e.V. Bezug genommen und dies durch den in Anführungszeichen gesetzten Terminus "schweigende Hinterbänkler" mehr als deutlich kenntlich gemacht. Dieser Terminus geht allerdings auf den Verfasser des Aufsatzes aus dem Jahre 2011 zurück, der in seinem Aufsatz auf das Frankfurter Stadtparlament Bezug genommen hat. Sollte durch das Interview der Eindruck entstanden sein, es wären vergleichende Parallelen mit amtierenden Stadtverordneten in Bebra beabsichtigt gewesen, so weise ich darauf hin, dass dies selbstverständlich nicht meine Absicht war. Das Interview kann unter obigem Link nachgelesen werden.

Die Erfolgsgeschichte zum be! lesen sie hier.

Herzliche Grüße zum Jahreswechsel

Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

Dezember 2014

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt ... Meine lieben Bürgerinnen und Bürger, Weihnachten naht in großen Schritten und das Jahr 2014 neigt sich seinem Ende zu. Die Zeit der Weihnachtsgeschenke steht ins Haus und wir müssen bzw. sollten alle darauf achten, dass wir bei unseren Ausgaben auch im wirtschaftlichen Rahmen bleiben. So, wie wir uns zu hause überlegen, wieviel Geld wir für was und wen ausgeben, so müssen wir auch mit unseren städtischen Finanzen haushalten. Als Bürgermeister sehe ich es daher als meine Pflicht an, dort wo es nach meiner Ansicht nach geboten ist, auch kontrollierend einzugreifen. So habe ich von meinem Recht des Widerspruches gegenüber dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, betreffend der Zusammenlegung unserer Stadtbücherei mit der Schulbibliothek des Landkreises, Gebrauch gemacht. Wenn man auch bereit ist, aus einem Sondervermögen "Erbschaft" einen namhaften Betrag von Euro 25.000 zur Verfügung zu stellen, so muss auch gesagt werden dürfen, dass sich der Landkreis lediglich mit nur Euro 5.000 beteiligt. Die Stadt Bebra gibt also fünfmal mehr für die Innenausstattung aus als der Landkreis selbst bereit ist, dort zu investieren. Um Fördermittel zu erhalten, müssen außerdem 15 Wochenstunden an Öffnungszeiten abgedeckt werden. Der Landkreis stellt hier nur 3 Wochenstunden bereit. Die Stadt Bebra muss also weitere 12 Wochenstunden mit Personal abdecken und wird damit den vierfachen Personalstundeneinsatz gegenüber dem Landkreis erbringen müssen. Ab 2015 gilt zwar der Mindestlohn, die Stadt Bebra ist aber tarifgebunden und muss deshalb noch mehr Geld in die Hände nehmen. Damit verdreifacht sich der bisherige Personalkostenaufwand der Stadtbücherei. Der Stellenplan mußte insoweit geändert werden. Das geht erst mit Vorlage des Haushaltes für 2015. Schließlich soll die Stadt die Kosten für Softwarelizenz und Medienbeschaffung mit jeweils weiteren Euro 1.000 pro Jahr tragen. Unter Obachtgebung dieser rechtlich-fiskalischen Bedenken habe ich dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem November widersprochen. Aufgrund der nunmehr am 18.12.2014 vorgenommenen Korrekturen durch die Stadtverordnetenversammlung, möchte ich die Sache um die Bücherei aber nun auch ad acta legen.

Für unsere Stadt war 2014 ein sehr erfolgreiches Jahr. Mit Abschluss unserer Großbaustellen, den neuen Verkehrsführungen und der Eröffnung des be! hat sich Bebra sehr gewandelt. Wir haben endlich die so lang erwartete positive Grundstimmung einfangen können. Diese solll auch in das nächste Jahr mit hinübergenommen werden. Das ist mein Ansinnen. Zum Neujahrsempfang am Donnerstag, 15.01.2015 um 18 Uhr in der Aula der Beruflichen Schulen, möchte ich Sie ganz herzlich einladen und würde mich freuen, wenn wir zusammen das Jahr 2014 Revué passieren lassen. Anschließend besteht Gelegenheit zu einem Plausch. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Und wenn wir uns nicht mehr vorher sehen sollten, wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Beschluss. Für 2015 begleiten Sie meine besten Wünsche.

Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

November

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bei der Beleuchtung in unserer Stadt sollte sich nun was ändern. Ich favorisiere die sogn. Nachtabschaltung einer jeden 2. Laterne im Stadtgebiet. Zunächst müssen alle Lichtpunkte in den Straßen erfaßt und katalogisiert werden. In den Plänen wird dann vermerkt, welche Laterne sinnvollerweise die ganze Nacht durchleuchten sollte. Dann muss eine Neuaufschaltung der jeweiligen Laternen erfolgen. Der Prototyp dieser Schaltung läuft bereits im Gilfershäuser Viertel seit einigen Wochen und kann dort besichtigt werden. Dort sind bislang sehr energieträchtige Leuchtmittel mit 80/100W im Einsatz. Bislang hat man unserer Stadt ja zugemutet, ab 1.15 Uhr komplett im Dunkeln zu stehen. Als zweitgrößte Stadt im Landkreis geht das natürlich nicht auf Dauer so weiter. Die neue Regelung sieht jetzt vor, dass bereits um 22.15 Uhr jede zweite Laterne ausgeht. Der Rest leuchtet die ganze Nacht durch bis 5.00 Uhr. Der Vorteil liegt auf der Hand. Man kann nachts dennoch seinen Heimweg zu Fuß finden, denn jede zweite Laterne reicht völlig aus, um den Heimweg gefahrlos sicherzustellen. Und: Es wird nicht teurer, denn aufgrund der neuen Schaltzeiten bei hälftiger Herausnahme der Leuchtpunkte ergeben sich viel weniger Betriebsstunden aufs Jahr gesehen. Im Prototypenviertel sind rund 100 Laternen vorhanden. In der bisherigen Nachabschaltung von 1.15-4.30 Uhr kamen so bislang 282.808 Betriebsstunden zusammen. Bei der neuen Abschaltung jeder 2. Laterne in der Zeit von 22.15-5.00 kommen so nur 278.405 Betriebsstunden jährlich zusammen. Man sieht, dass der Stromverbrauch demnach geringer ausfallen wird und wir uns dennoch eine durchgängige nächtliche Beleuchtung für unsere Stadt leisten können. Dass auf diese Idee bislang noch niemand gekommen ist, verwundert mich ehrlich gesagt schon sehr. Sodann ist zu wünschen, dass wir in den nächsten Jahren damit anfangen sollten, die energieträchtigen Beleuchtungen sinnvollerweise auf LED-Technik umzustellen. Das wird allerdings wiederum Geld kosten.

Noch eine Sache in juristischer Hinsicht. Schreiben Sie mir doch bitte nicht anonyme Mitteilungen. Ich finde das nicht gut. Jeder sollte den Mut haben, wenn er was zu sagen hat, dies auch mit seinem Namen zu vertreten. In jedem Fall behandele ich solche Vorgänge selbstverständlich vertraulich. Anonymen Anschwärzungen gehe ich grundsätzlich nicht nach, soweit hier keine Gefahr im Verzug zu rechtfertigen wäre.

Gern würde ich Sie auf dem Weihnachtsmarkt am Rathaus in der Zeit vom 27.11. bis 30.11.2014 begrüßen können und verbleibe mit herzlichen Grüßen.

Ihr Bürgermeister Uwe Hassl 

 

Oktober

Meine sehr geehrten Bürgerinnen und Bürger,

es scheint ja einen goldenen Oktober zu geben. Das Wetter zur Kirmes wird also prächtig. Die Eröffnung unseres be! war ein toller Erfolg. Bebras bislang größtes Projekt mit einem Bauvolumen von 13,6 Mio. Euro hatte den maximal erzielbaren Erfolg einfahren können. Ganz Bebra und die Region ist begeistert. Man spricht positiv über Be!bra. Nun ist wieder Kirmeszeit und es ist die erste Kirmes, die ich als Bürgermeister dieser Stadt erleben darf. Darauf freue ich mich sehr! Wir feiern außerdem mit unserer englischen Partnerstadt Knaresborough in diesem Jahr das 45. Partnerschaftsjahr. Es werden ca. 40 Gäste aus England erwartet. Der Heimatabend am Donnerstag wird bestimmt wieder schön und lustig. Ich bin mal gespannt, was er alles an Überraschungen feil hält. Unsere Gewerbetreibenden haben wieder viele Preise für die Tombola gespendet. Vielen Dank! Am Sonntag dann der bunte Festzug und das Kirmestreiben auf dem Festplatz und im Zelt. Am Montag dann Gott sei Dank endlich wieder mal der Frühschoppen mit Katerfrühstück im Zelt. Das war nur ein kleiner Auszug aus dem Kirmesprogramm. Vielen Dank an unsere Stadtentwicklungsgesellschaft, voran mit Stefan Knoche und Michael Lehn. Ich freue mich auf unsere Bürgerinnen und Bürger. Lassen Sie uns mal so richtig die Kirmes feiern, denn Bebra hat sich richtig schön rausgeputzt.

Schöne Kirmes!

P.S. Das muss ich jetzt noch anfügen. Die Kirmes war absolute Spitze. Alle Parameter haben auf Erfolg gestanden. Das herrliche Kaiserwetter zum Wiesn-Motto und die feschen Madels und Burschen mit dem tollen Festzug am Sonntag. Bebra hat sich wieder entdeckt. Das be! hatte die Vorzeichen für einen tollen Kirmeserfolg gestellt. Der neue Biergarten "Trankstelle" im Hessischen Hof rundeten das Bild vom neuen Be!bra ebenso ab, wie der Frühschoppen mit Katerfrühstück im vollbesetzten Zelt. Alle waren und sind froh über diesen gelungen Auftakt in Bebra. Ich habe nur positive Stimmen gehört. Danke an alle!

Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

September

Nun scheint es so, als habe sich der Sommer verabschiedet. Meine sehr verehrten Bürgerinnen und Bürger, ich hoffe Sie hatten einen schönen Urlaub und sind wohlbehalten zurückgekehrt. In Bebra be!wegt sich was. Alles läuft auf Hochtouren. Der Eröffnungstermin steht. Am 25. September lade ich Sie herzlich in unser Handelszentrum, das be!, ein. Mit diesem Handelszentrum haben wir dann die rieisige Baulücke geschlossen, die durch die Stadtsanierung entstanden war. Dieser Lückenschluss ist unser Vorteil, denn dadurch konnten wir unsere Innenstadt weiterentwickeln. Dadurch, dass wir unser be! selbst gebaut haben, hatten wir die besten Innengestaltungsmöglichkeiten und Einfluss auf die Wünsche unserer Mieter nehmen können. Sie werden nicht enttäuscht sein. Bebra hat sich damit mächtig weiterentwickelt. Das war der richtige Schritt. Andernfalls wäre nur die Möglichkeit einer Grün- oder Parkfläche geblieben. Ich frage Sie aber, was für unsereStadtentwicklung besser gewesen wäre, als den Schritt nach vorn zu wagen? Wir brauchen deshalb nicht länger unser Licht unter den Scheffel zu stellen. Die von mir bislang wahrgenommene Aufbruchstimmung in Bebra ist sehr gut. Helfen Sie bitte mit, indem Sie diese gute Stimmung weiterverbeiten, denn wir in Be!bra sind wieder wer.

Bebra stellt sich gern als familien- und kinderfreundliche Stadt dar. Erst kürzlich haben wir den neuen Kindergarten in Breitenbach eröffnet. Mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Mio. Euro ist dort ein sehr schöner und hochmoderner Kindergarten entstanden. Auch diese Entscheidung war richtig und zeigt uns, das Bebra auf dem richtigen Weg ist. Allerdings darf ich betonen, dass Qualität nicht für "lau" zu erhalten ist und seinen Preis hat. Weil es die Haushaltszahlen nicht anders hergeben, mußten nach vielen Jahren auch im Bereich der Kindertageseinrichtungen die Gebühren angepaßt werden. Das war auch eine einschneidende Erkenntnis in der Wahrnehmung der politisch Verantwortlichen dieser Stadt, die sich diese Entscheidung sicherlich nicht leicht gemacht haben. Aber allein der Wunsch, als familien- und kinderfreundliche Stadt qualifiziert zu werden, kann nicht nur allein dadurch erreicht werden, dass wir für viel Geld Kindertageseinrichtungen erbauen. Der nächste Schritt muss folgen und hier spreche ich von der Schaffung von Gewerbeflächen und der Verbesserung der Infrastruktur im Bereich unserer Gewerbegebiete. Dort wo das Geld verdient wird, passierte in den vergangenen Jahren nicht sehr viel. Viele Gewerbebetriebe fühlen sich in dieser Hinsicht von unserer Stadt ein wenig im Stich gelassen. Im nächsten Monat, wenn ich meine Gespräche mit den hiesigen Gewerbebetrieben abgeschlossen haben, werde ich mir erlauben zuständigerseits hier an dieser Stelle zu berichten und verbleibe

mit freundlichen Grüßen aus dem Rathaus

Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

 

August

Sehr geehrte Be!braner,

es ist Sommer in der Stadt und alles läuft auf Hochtouren. Ja, damit meine ich die Fertigstellung des be! Trotz des Brandes Anfang Juli sind wir be!müht, den Eröffnungstermin am 25. September zu halten. Machen Sie sich bitte be!reit für etwas be!sonderes in Be!bra. Schon der Name „das be!“ ist in aller Munde und hat für Diskussionsstoff im Sommerloch gesorgt. Wir haben uns Gedanken gemacht. Das Handelszentrum sollte nicht Center oder Zentrum oder Passage heißen, oder gar einen anderen langen Namen um den Biber herum be!kommen. Der Name „das be!“ ist der dahinter stehenden Marketingstrategie geschuldet und sollte sich in das be!stehende Konzept werbe!wirksam integrieren lassen und kurz und peppig wirken. Das ist uns offensichtlich gelungen, denn später heißt es dann: „Wir treffen uns im be!“.

Das leidige Thema der gelben Säcke möchte ich hier einmal ansprechen. Die Stadt Bebra ist für die Auslieferung der gelben Säcke nicht verantwortlich. Dummerweise haben wir dies irgendwann einmal in dem guten Glauben an die Mülltrennung als kostenlosen Spanndienst für die Firma Fehr übernommen. Diese ist aber nicht in der Lage, unsere Stadt mit ausreichendem Nachschub zu versorgen, so dass man uns anhält, pro Person und Tag nur noch eine Rolle herauszugeben. Zum einen bekommen wir deshalb die Schelte von unseren Bürgern und zum anderen leisten wir kostenlose Dienstleistungen für eine Firma, die mit dem Einsammeln der gelben Säcke Geld verdient. Das wird sich künftig ändern müssen.

Ich glaube beinahe gefühlte 30 Jahre und länger ist man in Bebra bemüht, das Breitenbacher Baggerloch einer Freizeitnutzung zuzuführen. Bislang konnte dies wegen dem Landschafts- und Naturschutz nicht wirklich in die Tat umgesetzt werden. Nun ist es endlich gelungen, einen Bebauungsplan (BP Nr. 27) auf den Weg zu bringen, weil sich ein erster Investor gefunden hat, der dort im nördlichsten Teil eine Saunalandschaft errichten möchte. Der BP Nr. 27 stellt den bestmöglich gefundenen Kompromiss zwischen dem Naherholungswunsch unserer Bürger und Bürgerinnen und dem Naturschutz dar. Ein solcher Eingriff in die Natur erfordert im Genehmigungsverfahren aber eine sogn. Ausgleichsfläche. Diese entspricht in etwas der Größe von vier Fußballfeldern. Über eine solche Fläche am Stück verfügt die Stadt Bebra freilich nicht. Wir müssen eine solche Fläche für teures Geld erst erwerben, um diese dann gegen entsprechend anerkannte Ausgleichsflächen mit Landwirten oder der Domäneverwaltung des Landes Hessen tauschen zu können. Ansonsten wird der BP Nr. 27 nicht realisiert werden können. Es sind dort auch keine riesigen Bauvorhaben zu erwarten. Man redet im Norden von der Saunalandschaft mit Strandabschnitt und im Süden von der Möglichkeit eines Seerestaurants mit Strandpromenade sowie der Erweiterung des Platzes für die Camper und auf der Halbinsel könnte eine kleine Seebühne für Events und Spielplätze entstehen. Das Anglerheim bleibt unangetastet und auf Wunsch der Segler wurde ein Alternativstandort auch nur planerisch vorgesehen, der sicherlich in den nächsten Jahren nicht in die Tat umgesetzt werden wird und kann. Da keine weiteren Investoren bislang vorhanden sind, erhofft sich die Stadt Bebra durch die Saunalandschaft allenfalls eine Magnetwirkung. Die Stadt Bebra beabsichtigt dort auch nicht selbst zu bauen. Unter realistischer Betrachtung wird sich meiner Einschätzung nach an der gegenwärtigen Situation am See in den nächsten fünf Jahren also keine wesentliche Veränderung ergeben. Man sollte dem Projekt daher durchaus etwas zugewandter entgegentreten.

Viele Grüße aus dem Rathaus

Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

Juli

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

wir sind Weltmeister! Die Fußballweltmeisterschaft steht in diesem Monat in den Schlagzeilen. Leider standen wir Anfang des Monats auch in den Schlagzeilen. "Großbrand in Semms Eck" lautete diese. Der neue Dachstuhl brannte lichterloh und das Feuer richtete neben dem Löschwasserschaden einen großen Schaden an. Dennoch hatten wir Glück im Unglück. Zum einen konnte Dank der Feuerwehren und der schnellen Alarmierung der Schaden in Grenzen gehalten werden und zum anderen war der Innenausbau der Geschosse noch nicht soweit vorangeschritten, als dass man das historische Gebäude nicht retten könnte. Mittlerweile haben die Wiederaufbauarbeiten des Dachstuhls begonnen. Wir hoffen dennoch auf eine pünktliche Eröffnung im September. Dieser Schock sollte uns einmal zu denken geben. Lassen wir es nicht zu, dass unser städtisches Projekt zerredet oder kritisiert wird. Unsere Politiker haben sich sehr viel Mühe mit diesem Projekt gegeben, und zwar in großer Verantwortung um das Wohl unserer Stadt und seiner Bürger. Dieser Schritt nach vorn war der richtige. Stillstand bedeutet Rückschritt und diesen sollten wir gerade nicht zu unserem Ziel erklären. Bebra wird schön! Die "Eiserner Brücke" wird in diesem Monat wieder frei befahrbar sein. Dafür wird die Bismarckstraße neu gemacht werden. Die bekannten Verkehrsunannehmlichkeiten verlagern sich daher nur, aber der Fortschritt wird sichtbar. Die Straßen sollen auch bis zur Eröffnung unseres Handelszentrums fertiggestellt sein. Bebra wird schön! Lassen Sie sich von diesem Motto beflügeln und in die bevorstehenden Ferien treiben. Zur Einstimmung darf ich Sie für Freitag, 18.07.2014, ab 16.30 Uhr auf den Rathausmarkt einladen. Bebras Nationalfußballspieler Shkodran Mustafi wird sich zur Autogrammstunde einfinden, um sich in das "goldene" Buch der Stadt einzuschreiben. Für ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm ist gesorgt.

Schöne Ferien wünscht Ihnen

herzlichst Ihr Bürgermeister Uwe Hassl

Juni

Mein sehr verehrten Bürgerinnen und Bürger,

endlich wurde das Haushaltssicherungskonzept durch unser Stadtparlament beschlossen. Es beinhaltet einen umfangreichen Maßnahmenkatalog, wie das Haushaltsdefizit von guten 2 Mio. Euro in den folgenden Jahren bis 2017 abgebaut werden soll. In der Sache geht es deshalb nicht nur um die Frage, wie man Kosten einsparen kann, sondern auch um die Frage, in welchem Umfang man Gebühren anheben muss, um die Vorgaben der Kommunalaufsicht an einen ausgeglichenen Haushalt zu erfüllen. Die Gebühren werden also sukzessive angehoben werden müssen, da man seit vielen Jahren hier den Anschluss nicht gefunden hat und allein mit Kosteneinsparungen die gesetzlichen Vorgaben nicht mehr erfüllen kann. Dieses Konzept ist zwar ein verbindlicher Plan, aber bei Verbesserung der Allgemeindaten (z.B. Wirtschaftsdaten und Steuereinkommen) kann davon abgewichen werden, d.h. es müssten dann nicht alle geplanten Gebührenerhöhungen durchgeführt werden. Unser innerstädtischer Straßenbau ist zum Teil bereits abgeschlossen und soll bis zur Eröffnung unseres Handelszentrums fertig sein. Bis dahin ist noch mit Unannehmlichkeiten zu rechnen. In die Gestaltung des neuen Nordkreisels sollte meiner Meinung nach die Historie unseres Bahnhofs einfließen und sowohl in der Anschaffung als auch in der Unterhaltung kostengünstig sein. Aus diesem Grunde habe ich zunächst den Prellbock aus unserem Fundus aufgestellt. Ich finde, er paßt dort sehr gut hin. Es könnte noch ein Signal, eine elektrische Bahnhofsuhr oder ähnliches installiert werden. Ihre Ideen sind hier gefragt und können noch einfließen. Der Sommer scheint ja nun mit großen Schritten endlich zu kommen und bringt als Highlight die Fußball-WM mit sich. Diesmal wird das Public-Viewing nicht durch unsere Stadt organisiert werden sondern von einem örtlichen Gastronom (new sun) auf dem Anger. Begleitend dazu werden wir über unsere SEB-GmbH wieder mittwochs in Bebra verschiedene Events anbieten. Ich würde mich sehr freuen, Sie auf diesen verschiedenen Veranstaltungen zu treffen. Lassen Sie uns einfach mitmachen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit.

Uwe Hassl
Bürgermeister 

Mai

"Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus." Ich hoffe, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger, dass Sie nicht mit Sorgen zu Hause bleiben werden. Lassen Sie sich bitte von dem Wonnemonat inspirieren. Gute Ausgangspositionen haben wir anscheinend. Unsere Stadtentwicklungsgesellschaft (SEB) mit Ihren hervorragenden Mitarbeitern Stefan Knoche und Alexander Dupont konnte wiedermal beim Landeswettbewerb 2014 "Ab in die Mitte" punkten und einen stattlichen Förderpreis einfahren. Die daraus resultierenden Events werden im Laufe des Sommers und im Zuge der Einweihung unseres Handelszentrums im bewährten Stil unsere Innenstadt und das "Wir-Gefühl" beleben. Lassen Sie sich hier bitte überraschen. Unsere SEB steht damit als Garant für den bisher bewiesenen Erfolg. Ende Mai soll auch eine teilweise Befahrung der neuen Kreiselanlagen und der Straße Am Bahnhof gewährleistet sein. Eine völlige Freigabe der Straßenbaustellen für den Straßenverkehr wird aber nicht vor September möglich sein. Bebra findet und baut sich neu. Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, um das weiterhin erforderliche Verständnis für die innerstädtische Verkehrsführung und Umstände, die wir Ihnen bereiten. Es läßt sich leider nicht anders vermeiden, wohl aber auch nicht besser machen. Schließlich zeichnet es sich nunmehr ab, dass auch unsere Politiker Einsehen zeigen, den Aufforderungen der Kommunalaufsicht Folge zu leisten. Das von mir und meiner Verwaltung ausgearbeitete und genehmigungsfähige Haushaltskonsolidierungskonzept steht am 22. Mai zur Abstimmung im Stadtparlament. Dieses Konzept hätte bereits im Januar mit Beschlussfassung des Haushaltes vorgelegt werden müssen. Seit meinem Amtsantritt im März mußte ich mit den Verantwortlichen vielfach ringen, um dieses Konzept auf die Beine zu stellen, weil diese kommunalpolitischen Hausaufgaben bis zu meinem Amtsantritt leider nicht gemacht wurden. Wir laufen deshalb derzeit auf äußerster Sparflamme und müssen aus rechtlichen Gründen ein Vielfaches an Leistungen einstellen bzw. zurückhalten. Da auch bei einer Beschlussfassung bis Ende Mai die Genehmigung durch die Kommunalaufsicht formal noch abzuwarten bleibt, wird sich in diesem ersten Halbjahr mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch keine größere Änderung in der Haushaltsstrategie ergeben können.

Herzlichst Ihr

Uwe Hassl
Bürgermeister der Stadt Bebra

April

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

nun habe ich meine Amtsgeschäfte als der "Neue" mit Beginn des Monats März aufgenommen und werde mich künftig an dieser Stelle als Ihr Bürgermeister regelmäßig zu Wort melden, um mein Wahlversprechen über eine transparente Verwaltung einzulösen. Gleich zu Beginn meiner Amtstätigkeit wurde ich nicht nur vom Blitz unseres Ordnungsbehördenbezirkes getroffen, sondern zugleich mit der Tatsache konfrontiert, dass die Kommunalaufsicht unseren im Januar beschlossenen Haushalt bislang abgelehnt hat. Dies wird mit dem fehlenden nachhaltigen Konsolidierungskonzept begründet, welches bereits seit einem Jahr hätte erarbeitet werden sollen. Unsere Stadt schiebt einen Defizit von rund 2 Mio. Euro vor sich her und muss diesen Fehlbetrag bis 2017 nunmehr abbauen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir um Gebührenerhöhungen und einschränkende Maßnahmen bei den freiwilligen Leistungen und Kostenreduzierungen nicht mehr länger umhin kommen. Seit der Euroeinführung wurden nämlich die Gebühren auch nicht mehr an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst. Bebra hinkt in fast allen Bereichen seit dieser Zeit den anderen Kommunen unseres Kreises hinterher. Das war bis heute der Wille der politischen Parteien. Gern hätte ich Ihnen eine positivere Nachricht zu meinem Amtsantritt beschert, der war mir aber leider vergönnt. Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Osterfest und bin mir sicher, am Ende wird alles gut.

Herzlichst Ihr

Uwe Hassl
Bürgermeister der Stadt Bebra

März

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
sehr geehrte Besucher dieser Homepage,

nun ist es endlich soweit. Als neuer Bürgermeister der Stadt Bebra und seiner elf Stadtteile möchte ich Sie auf diesen Seiten ganz herzlich begrüßen. In der Stichwahl am 22.09.2013 wurde ich mit 65,5 % zum Nachfolger von Ehrenbürgermeister Horst Groß gewählt. Mit meinem Amtsantritt am 1. März 2014 haben wir auch diese Homepage neu gestartet. Schauen Sie sich um und informieren Sie sich über unsere Stadt. Ich möchte als parteiloser Bürgermeister meine 6jährige Amtsperiode für den Bürger möglichst transparent machen und werde deshalb hier an dieser Stelle regelmäßig über meine Tätigkeit berichten. Außerdem finden Sie mich auch auf Facebook unter meinem Namen und den örtlichen Printmedien. Für Verbesserungsvorschläge und Anregungen bin ich sehr dankbar.

Ich freue mich auf die neue Herausforderung und auf unsere Bürger. Scheuen Sie sich deshalb bitte nicht, mich anzusprechen, wenn Ihnen danach ist. Meine bisherige Tätigkeit als Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht wird sich in meine neue Tätigkeit sehr gut integrieren lassen. Diese Berufsbezeichnungen darf ich auch weiterhin während meiner Dienstzeit als Bürgermeister führen. Allerdings ruht aus verständlichen Gründen nach § 47 BRAO meine Tätigkeit als Rechtsanwalt während dieser Zeit.

Herzlichst Ihr

Uwe Hassl
Bürgermeister der Stadt Bebra